Chronik des Schwarzen Herzens


0 im Jahre Bargaahns Der Sieg ist unser! Mir, dem Hofchronisten Korai Anaths, Tirnok de Esandryl, wird die große Ehre zuteil, alle wichtigen Vorkommnisse der neuen Provinz Trawonia aufzuzeichnen.

31. Dezember im Jahre 0
Die östliche Hälfte Trawonias ist unterworfen. Mit dem Segen unseres Herren wird binnen des nächsten Jahres ganz Trawonia uns gehören.

1 im Jahre Bargaahns

05.Januar im Jahre 1
Der Rat der Fünf trifft die Entscheidung, daß die Provinz Ra’kahal ausgehungert wird und niemand dieser Wiederständler am Leben bleiben darf. Der einzige helle Fleck der unseren ruhmreichen Sieg schmälert, ist die Tatsache daß kein einziger vom Orden zum heiligen Schwert unter unseren Gegnern war. Sobald jedoch ganz Trawonia reformiert und neu strukturiert ist, werden wir uns Xanadien untertan machen. Wenn dieser Tag gekommen ist, wird das letzte Licht Bahamuths gelöscht!

2 im Jahre Bargahns
Unsere Armeen sind immer noch erfolgreich. Die Magier zu Eglin verteidigen sich zwar noch, doch der Sieg steht kurz bevor. Es wird kein leichter Sieg, doch wenn er errungen ist, wird der Wille des Volkes endlich gebrochen sein.

02. Februar im Jahre 2
Kerdrabol, Nalven, Ridan und Kelreh sind in unsere Hände gefallen. Bargaahn ist auf unserer Seite und wird unsere ruhmreiche Armee zum endgültigen Sieg führen! Nach einigen Anweisungen unserer Priester und der heiligen Führung unseres allseits geliebten Xaarlesh beginnt nun das Volk Trawonias freudig die alten Tempelanlagen neu aufzubauen.

10. Oktober im Jahre 2
Nach einjähriger Vorbereitung sind wir endlich soweit den alten Ordenstempel vom »Heiligen Schwert« zu schleifen. Dank unserem Untertanen Kahain wurde dieses Schandmal in der Geschichte Trawonias bereits vor über einhndert Jahren versiegelt.

20. Oktober im Jahre 2
Bis auf die Grundfesten haben wir den Tempel abgtragen um an die uns wichtigen Artefakte zu gelangen. Die heiligen Kavernen sind endlich nach Jahren der Schmach wieder freigelegt.

21. Oktober im Jahre 2
Wenn ich ein Herz hätte würde es mir vor Freude zerspringen! Der Blutstropfen unseres ALLMÄCHTIGEN befindet sich wieder im Besitz Xaarleshs !

14.November im Jahre 2
Verrat ! Diese Hurensöhne vom heiligen Schwert haben sich am Blutstein zu schaffen gemacht. Trotz größter Bemühungen gelingt es uns nicht, das Artefakt aus der Stadt zu schaffen.

3 im Jahre Bargaahns

05. März im Jahre 3
Welch Ehre! Mir Tirkon de Esandryl wurde es aufgetragen, das Buch der Namen gen Osten zu bringen!

10. März im Jahre 3
Verflucht sollen Sie sein diese Schmeißfliegen vom heiligen Schwert. Dieser Verräter Adnan von Kyros, ehemaliger Erzmagus zu Korresh welcher durch seine Weichheit bei Bargaahn in Ungnade fiel, verbündete sich getarnt mit den Kreaturen des Lichtes. Gegen diese hundertfache Übermacht blieb mir nichts anderes übrig als zu fliehen um meinen Herren Bericht über diese Schandtat zu erstatten.

15. Mai im Jahre 3
Gelobt sei Bargaahn! Iribaan hat mich in seiner unendlichen Gnade vor dem Nichts bewahrt. (Notatio: Wenn ich gewußt hätte, daß mir alle Macht genommen wird und ich nun solange auf Erden wandeln muß, bis ich das Buch gefunden habe, wäre ich mit Freuden ins Nichts gegangen um meinem Herren in ewiger Dankbarkeit zu dienen.)

14. Juni im Jahre 3
Ein Zeichen Bargaahns, die Sonne verfinstert sich! Heute kamen die Nachrichten über den Fall der Provinzen Kalen und Rathon. Nur die Provinz Ra’kahal hält sich noch. Zum Zeichen des Sieges wird in zwei Tagen ein Fest stattfinden.

16. Juni im Jahre 3
Als Höhepunkt des Festes opfern sich eintausend Trawonische Glaubensbrüder um Bargaahn zu ehren und den Blutstein erstarken zu lassen. BARGAAHN SEI GEPRIESEN !!!

05.Dezember im Jahre 3
Mit Unterstützung tausender freiwillliger Helfer und den Beschwörern der Akademie zu Korai Anath ist das alte Aquilon völlig neu erbaut und wird von Xaarlesh persönlich in die »Blutfeste « umbenannt.

4 im Jahre Bargaahns

03.Januar im Jahre 4
Ganz Trawonia gehört uns, bis auf Ra’kahal und einige Rebellen. Doch das sind Nebensächlichkeiten. Nun ist es an der Zeit die Nachbarreiche in Sicherheit zu wiegen, um eines Tages auch dort die Geknechteten zu befreien . Erst wenn alle zum einzig wahren Glauben bekehrt sind, werden wir zufrieden sein.

15.März im Jahre 4
Eine alte Feste an der Ostgrenze des ehemaligen Trawonias wird zur Stammburg Iribaans. Bargaahn ist in seiner Güte nicht zu übertreffen.

20.Oktober im Jahre 4
Erste Verhandlungen über Abkommen mit Xanadien werden geführt. Eines Tages wird auch dieses jämmerliche Königreich uns gehören.

5 im Jahre Bargaahns

05. Mai im Jahre 5
Die Dreieinigkeit ersetzt das Militär. In der Blutfeste werden 5555 Unbelehrbare zur Festigung der Macht des Blutsteines gopfert. Bargaahn wird zum einzigen Gott in den Gebieten des Reiches erklärt. Von den Magiern wird zur Feier des Tages die Sonne für eine Stunde verdunkelt. (Es kostete die gesamte Macht die zu diesem Zeitpunkt im Blutstein gespeichert war. Oh Trawonier vermehret euch fleisig!)

30.Oktober im Jahre 5
Man stelle sich vor, hunderttausende von Mündeln unter der Eigenverwaltung. Zur Erleichterung des eigenen Lebens wird für die Bauern die Leibeigenschaft als Institution eingeführt. Nun gibt es endlich einen Sinn für das Volk zu arbeiten an der Erhaltung der Macht des EINEN.

6 im Jahre Bargaahns

18.Februar im Jahre 6
Das Reich erstarkt unter dem Glanz Bargaahns. Das Volk dient den neuen Herren immer zufriedenstellender. Ganz ausrotten scheint man die Ungläubigen zwar nicht zu können, aber unter Xaarleshs »sanfter« Hand werden tausende bekehrt.

30.September im Jahre 6
Sechs Gesandte, mit ihrem Gefolge besthend aus 500 Streitern aus den Reichen Allerland und Draconia trafen heute am Tor der Blutfeste ein. Ich nehme an, daß sie noch einige Tage dort verweilen müssen.

7 im Jahre Bargaahns

1. Januar im Jahre 7
Heute ereilte uns die Kunde vom Tod der Gesandtschaften. Trawonische Rebellen hatten sie vor zwei Tagen in einen Hinterhalt gelockt um sie dort auf abscheuliche Weise nieder zu machen. Voller Trauer wird Xaarlesh in Vertretung der Dreieinigkeit den Regenten der Länder noch heute einen Boten schicken, diese traurige Nachricht zu Überbringen.

17.Juli im Jahre 7
Heute wurden die esten Gesandten unseres ruhmreichen Reiches in die benachbarten unterentwickelten Landstriche geschickt.

30.Sptember im Jahre 7
Um die Audienz nicht in die Länge zu ziehen sprach nur einer der Gesandten über seine Erlebnisse aus den benachbarten Regionen wobei die anderen nur mit Kopfnicken zustimmen konnten.

8 im Jahre Bargaahns

5.Mai im Jahre 8
Der Tag Bargaahns ist auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg . Tausende strömten zur Blutfeste um der freiwilligen Opferung trawonischer Bürger im Namen Bargaahns beizuwohnen.

8.November im Jahre 8
Heute haben die Bewohner Drobols eine Götterstatue aus feinstem schwarzem Basalt an die Blutfeste gespendet .

9 im Jahre Bargaahns

19.Januar im Jahre 9
Bis auf einige aufrührerische Verblendete ist das Ketzertum Bahamuths ausgerottet.

27.August im Jahre 9
Die der Dreieinigkeit angehörige Dunkelelfe Askahal hat nach langen Forschungen und unter Aufwendung all ihres Wissens in ihrer Stammburg Prahtanperk eine neue Rasse zur entgültigen Vernichtung der hochnäsigen Elfen in den Wäldern Amatirils geschaffen. Waldtrolle nennt sie ihre stolzen Krieger, die ab dem heutigen Tage in der Gegend westlich Eglins ihren Dienst antreten sollen.

10 .September in Jahre 9
Seit dem heutigen Tag schlägt das erste Schwarze Herz in der Feste Tendom. Mit diesem Herz, dem noch viele folgen werden, werden wir unsere Macht stärken und dem armseligen Irrglauben an die Weiße Magie ein Ende bereiten.

10 im Jahre Bargaahns

5.Januar im Jahre 10
Die Energie der Menschen die an das Herz gekoppelt wurden verbraucht sich zu schnell. Wir brauchen dringend Ersatz.

3. August im Jahre 10
Wir haben des Rätsels Lösung. Elfen sind dank ihrer ewigen Lebenskraft die besten Spender für die Herzen. Es sind wohl die einzigen sinnvollen Geschöpfe die, Bargaahn vergib mir die Niederschrift dieses Ketzers, Bahamuth je geschaffen hat.

03. Dezember im Jahre 10
wurde ein Botschafter losgeschickt um den Thaskarer Barbaren die Möglichkeit zu geben, sich unserem Reich anzuschließen.

11 im Jahre Bargaahns

18.März im Jahre 11
Ein neuer Chronist wird berufen. Hiermit trete ich Akron aus der Provinz Torion mein ehrenhaftes Amt an.

10. April im Jahre 11
Zwanzig Ketzer werden in der Blutfeste hingerichtet . Ihre Kraft wird dem Blutstein gespendet um dem großen Ziel näher zu kommen.

08.August im Jahre 11
Unser Bote kehrt aus Thaskar zurück. Der Samen ist gesät. Nun muß Iribaan nur noch warten bis sie aufgeht, um für Bargaahn zu ernten. 12 im Jahre Bargaahns

02.Januar im Jahre 12
Heute trafen Askahal und Xaarlesh in Tendom ein. Ich selbst durfte leider nicht beisitzen und so kann ich mich nur auf Gerüchte verlassen .

07.Januar im Jahre 12
Nach fünf Tagen öffnen sich die gigantischen Pforten des Audienzraumes um drei verschwörerischen Mienen den Weg frei zu machen. Oh Bargaahn vergieb mir meine Neugier.

18. August im Jahre 12
Der Hohepriester Xaarlesh erläßt ein Gesetz, nachdem ein jeder, der einem Ketzer oder einem Elfen Unterschlupf, Schutz oder irgendeine andere Form von Hilfe gewährt, hingerichtet wird.

13 im Jahre Bagaahns

05.März im Jahre 13
Tausende von Bauern protestieren gegen die hohen Steuern .

06.März im Jahre 13
Hiermit korregiere ich den letzten Eintrag. Es gibt keinen einzigen aufsässigen Bauern mehr.

17.November im Jahre 13
Heute erreichte meinen Herren ein besonderes Geschenk. Zwei frische junge Elfen, direkt aus den Wäldern Amatirils. 14 im Jahre Bargaahns

05. Mai im Jahre 14
Die Opferbereitschaft in diesem Jahr ist besonders groß. GEPRIESEN SEI BARGAAHN.

06.Dezember im Jahre 14
Die Burg Tendom ist nun völlig nach den Wünschen unseres Herren umgebaut. Bald wird es soweit sein und das letzte Herz wird errichtet werden . In den Katakomben unter der Blutfeste.

15 im Jahre Bargaahns

05.Februar im Jahre 15
Die ersten Handelsschiffe unseres Reiches werden nach Lyramoon entsandt. Säät den Samen damit unser Herr ernten kann.

05.Mai im Jahre 15
IN NOMINE BARGAAHNIS ! Das letzte Herz beginnt zu schlagen! Jeder Priester Bargaahns spürt diese unvergleichliche Macht , wie sie seinen ganzen Körper durchdringt. Von nun an werden nur noch die »Wissenden« wirklich mächtige Magie wirken können, ohne dabei Angst um ihre Seele zu haben. In Gedenken an diesen besonderen Triumph opfern sich fünfundfünfzigtausendundfünfhundert und fünfundfünfzig trawonische Männer , Frauen und Kinder sowie auch alle unseeligen Gefangenen und verräterisch wirkenden Außländern , die sich gerade in unserem Reich befinden.

55 im Jahre Bargaahns

14.Januar im Jahre 55
Es ist soweit; die letzten Rebellen sind gefangengenommen worden und nur noch Ra’Kahal und Amatiril leisten Widerstand. Heute setzt sich das Heer Xaarleshs, unter der Führung des Lich Lords Asttornog, in Bewegung um den »Hexenkessel« in dem sich diese Furien verschanzen zum Kochen zu bringen. Mehr als zwanzigtausend Mann sind bereit für den Ruhm Bargaahns zu sterben.

14.Februar im Jahre 55
Der Kampf steht kurz bevor . Bei Sonnenuntergang wird der Befehl zum Angriff gegeben.

28.Februar im Jahre 55
Nur noch wenige Tage und der Widerstand ist gebrochen. Laut Xaarlesh darf es keine Überlebenden geben. Dieses Tal wird völlig neu besiedelt BEI BARGAAHN!!!.

05.März im Jahre 55
Bei allem Dunkel das es gibt, SIE sind zurück die KRIEGER ZUM HEILIGEN SCHWERTE !. Es müssen mehr als zehntausend sein , aber wie ist das nur möglich? Unser Diener Kahain hat SIE doch vor über hundert Jahren , oder waren es mehr?, aus Trawonia verwiesen um uns den Weg zu ebnen.

15.März im Jahre 55
Der Angriff unserer Truppen wird zurückgeschlagen! Zu hunderten fallen die Untoten Diener unter den Gesängen der Paladine und Ordenskrieger.

17.März im Jahre 55
Weh uns ! Asttornog wird von einem Himmelfahrtskommando bestehend aus ca. einhundert schwerstgepanzerten Rittern angegriffen. Jeder Zauberspruch des Lichlords prallt am Schild des vordersten Ritters ab. Dieser scheint förmlich die Macht des Dunklen aufzusaugen. Noch ist nichts verloren, denn unsere tapferen Truppen halten reiche Ernte unter den « Hurensöhnen des Schwertes « . »FÜR BAHAMUTH !!«. Diese Worte werden vielen im Gedächtnis bleiben. Dies waren die Worte welche der Krieger rief als er seine unheilige Lanze durch den Schädel Asttornogs bohrte. Im selben Augenblick war es um die Moral der Truppen geschehen und die Überlebenden unseres Heeres verteilten sich in alle Himmelsichtungen.

18.Mai im Jahre 55
Diese Schreckensnachricht erhielt ich am heutigen Tage, übermittelt von einem Boten aus der Blutfeste. Wie kann es nur sein, daß dieser Orden solange überlebte und eine solche starke Glaubensgemeinde um sich scharen konnte ?

20.September im Jahre 55
Langsam lösen sich die Probleme meines Herren von selbst. Mit Hilfe der Macht der schwarzen Herzen ist es Ihm gelungen eine neue Rasse von Trollen zu schaffen. Ihre Haut ist hart wie Fels und nur zwei Schläge eines solchen Wesens genügen, um eine kunstvoll geschmiedete Ritterrüstung in einen formlosen klumpen Metall zu verwandeln.

56 im Jahre Bargaahns

07.Februar im Jahre 56
Heute traf die Vorhut der Verstärkung der Besatzungsstreitmacht in Tendom ein. Mein Herr und Meister zog sich darauf mit dem Anführer zurück um die neuesten Nachrichten auszutauschen.

18.Februar im Jahre 56
Es dürften mehr als fünfzigtausend Mann sein , die in endlosen Reihen an Tendom vorbeiziehen. Sie alle sind bereit ein für allemal den Wiederstand zu brechen und jeden zu vernichten , der sich gegen Bargaahn und seine Kinder stellt BARGAAHN IMPERATOR UMBRARUM !!!!!.

18. November im Jahre 56
Spione aus dem südöstlichen Xanadien berichteten meinem Herren ausführlich über das Wiedererstarken des Glaubens an Bahamuth. Während sich die Chaoslande ausschließlich um Trawonia kümmerten, erlebte der Glauben an Bahamuth eine Renaisance , die mir, Akribion, dem neuen Historiker, einen Schauder über den Rücken laufen läßt. Der neue Großmeister des Ordens zum Schwert, ein gewisser Roderik von Aquilda reformierte den Orden und machte Ihn dadurch dem Xanadischen Volke so zugänglich daß sich ihre Anhängerzahl innerhalb weniger Jahre vertausendfachte.

19.November im Jahre 56
Alle Informationen, die mein Herr erhielt, werden von ihm persönlich zur Blutfeste gebracht. Wenige Stunden später kehrt er wutentbrannt zurück. Fünfzig Bauern werden geopfert. Ich glaube es ist besser meinem Herren die nächste Zeit etwas aus dem Weg zu gehen.

57 im Jahre Bargaahns

05.Januar im Jahre 57
Es ist unglaublich !. Boten aus der Provinz Rathon berichten von einem gigantischen Wall der den »Hexenkessel« abschirmt. Alle Leichen des verlorenen Krieges wurden von den Amazonen dazu verwandt diesen riesigen Damm aufzufüllen. Dieser gigantische Schutzwall ist ein verdammtes gesegnetes Grab auf dem selbst die mächtigsten unserer Priester keine Wunder vollbringen können. Nicht einmal ein Todesengel wagt es über diese »Todeszone” zu schreiten.

15. März im Jahre 57
Ein Bote überbringt unserem Herrn eine Einladung Xaarleshs zur Blutfeste. Als Überraschungsgeschenk läßt mein Meister zwei schwer gepanzerte Wagen, beladen mit seinen neuen Geschöpfen, Richtung Blutfeste fahren. Ein Geschenk für Xaarlesh, den Heerführer Bargaahns und obersten Hirten der dunklen Kirche.

27. September im Jahre 57
Seit dem Treffen Der »Drei« herrscht geschäftiges Treiben in Terwan. Unser Herr schickt einen Trupp seiner besten Pioniere um die Burg der Staufenbergs zu schleifen, welche seit dem Sieg über Trawonia von dem letzten in Trawonia lebenden Paladin Raphael von Staufenberg versiegelt wurde. Vielleicht finden wir dort einige nützliche Hinweise über diesen verfluchten Orden. Irgendwo muß ein Schwachpunkt zu finden sein.

31.Dezember im Jahre 57
Zur Lobpreisung Bargaahns werden zur Jahreswende eintausend neugeborene Kinder geopfert. Das Volk stöhnt auf unter all den Opfern. Alle Ketzer die sich auch nur im geringsten auflehnen, werden der Fäulnis übergeben. Immer mehr Bürger des Chaoslandes siedeln sich in Trawonia an, schließlich gibt es genügend verwaiste Bauernhöfe und Felder die allmählich wieder bestellt werden müssen.

15.Januar im Jahre 58
Spione aus Xanadien berichten von ungewöhnlichen Vorgängen in der Provinz die Rodrik von Aquilda zum Lehen gegeben wurde. Alle Nord-Südstraßen werden ausgebaut und enden zur Trawonischen Nordgrenze in einen vierarmigen Versorgungsnetz der Ordensburgen vom Schwert. Auch gibt es Gerüchte, daß ein alter Zwergentunnel ausgebaut wurde, welcher von Xanadischer Seite einen schnellen Zugang zu Ra`Kahal ermöglicht.

20.Februar im Jahre 58
In der Blutfeste findet die Nacht der Flammenden Kreuze statt. Der Machtapparat versucht durch willkürliche Hinrichtungen die Bevölkurng dazu zu bringen, die letzten Conspirateure der Inquisition zu übergeben. Langsam aber sicher verwirklicht sich der Plan des Quintumvirats. Entvölkerung und Neubesiedlung Trawonias.

25. April im Jahre 58
Ein hoher Besuch tifft ein. Seelenpein, seines Zeichens oberster Todesengel Xaarleshs, wünscht meinen Herren zu sprechen. “Astafas ich soll euch von meinem Herren übermitteln es ist Zeit die lebendigen Schatten zurückzuholen ». Die lebendigen Schatten !! . Gelstaltgewordene Alpträume, eine der ältesten Rassen Bargaahns . Nur solch mächtige Wesen wie mein Meister ist im Stande, solch alte Kräfte zurückzuholen und unter Kontrolle zu halten. Weh mir !!. Mein Herr hat mich auserkoren, ihn auf der Queste zu begleiten. Er meint, wenn ich zum schreiben komme und überleben sollte, hätte ich wenigstens etwas zu erzählen sobald meine Zeit gekommen ist und ich vor den Allmächtigen trete.

30. August im Jahre 58
Die Reise beginnt. Alle Vorbereitungen sind getroffen. Während unserer Abwesenheit übernimmt die oberste Hexe meines Herrn die Aufgaben welche in der Burg anfallen.

13.Oktober im Jahre 58
Wir sind am Ziel . Laut den Legenden schlummern die Nachtmahre in Kavernen tief unter dem Berg Torem. Seelenpein und mein Meister suchen fieberhaft den Eingang zu den Katakomben dieser Wesen.

15.Oktober im Jahre 58
Nach zwei unendlich lange erscheinenden Tagen der Suche entdecke ich durch Zufall einen schmalen Spalt der uns tiefer ins innere des Berges führt. Ein Gefühl von absoluter Ruhe und Geborgenheit strahlen diese, in ewige Dunkelheit gehülten Gänge aus . In dieser Dunkelheit fühlt man sich dem Paradies am nächsten.

16.Oktober im Jahre 58
Endlich ist es soweit: Vor uns ragt ein gigantisches Tor empor welches ein einziges Siegel zu sein scheint. Mein Herr tritt vor und spricht folgende Worte: « ICH ASTAFAS HERR DER SCHWARZEN FLAMME ; MEISTER DER ILLUSION; BEFEHLE DIR CULLAM TOROL ÖFFNE DICH !« Als das letzte Wort verhallte, öffnete sich das Tor und ich erlebte das erste mal in meinen Leben das Gefühl wie materiell und greifbar Dunkelheit und Stille wirklich sein können.

27.Dezember im Jahre 58
Heute ist der erste Tag, an dem ich wieder zu mir gekommen bin. Was in den Kavernen noch passierte kann ich nicht sagen. Vermutlich wäre ich nie wieder erwacht, hätte mein beschränkter dämonischer Verstand mich nicht vor dem geschützt was mich in den Katakomben erwartet hätte. Als ich meinen Herren fragte ob wir erfolgreich waren antwortete er mir nur mit folgenden Worten : « Menschen denken in Jahrzehnten, kleine Dämonen wie du in Jahrhunderten, doch was Ich und Seelenpein in den Katakomben erfahren haben gab uns die Zuversicht das die Zeit keine Rolle mehr spielen wird, sobald sich der Plan des Allmächtigen erfüllen wird.« Eines Tages, so hoffe Ich, werde Ich verstehen was mir mein Herr mit diesem Satz andeutete. 59 im Jahre Bargaahns

13.März im Jahre 59
Die Neubesiedlung Trawonias schreitet stetig voran. Durch die harte Führung Xaarleshs sterben die Trawonier wie die Fliegen und immer mehr Siedlungsgebiet für unsere Rasse entsteht. Das schönste an dieser Sache ist, daß keines der Nachbarreiche auch nur einen blassen Schimmer hat. In ein bis zwei Jahrhunderten wird es keinen einzigen Trawonier mehr geben und dann, Königreiche des Westens, seid Ihr die nächsten.

07.September im Jahre 59
Es ist kaum zu fassen . Diese verrückten Furien aus Ra’Kahal haben einen Ausfall gewagt. Anstatt jedoch die Dörfer zu plündern haben sie die Dörfer mitsamt der Bevölkerung und allem was dazugehört entführt!!. Xaarlesh tobt , denn durch diese Nacht und Nebelaktion gibt es niemanden den man bestrafen könnte .

08.September im Jahre 59
Zweitausend trawonische Verschwörer werden hingerichtet.

60 im Jahre Bargaahns

5.April im Jahre 60
Dieser Tag soll laut meines Herren als »Das Spiel « eingetragen werden.

04.Juli im Jahre 60
Den Pionieren ist es endlich gelungen alle Siegel der Feste Staufenberg zu entfernen. Das einzige, was sie meinem Herren jedoch berichten können ist, daß die Feste völlig leer sei , einmal abgesehen von den Spinnweben. An diesem Tagen wurden zehn Trawonier enthauptet.

28.November im Jahre 60
Ein rein humanoides Heer wird aufgestellt, um den Hexenkessel endlich einzunehmen. Fünfundzwanzigtausend Mann unter Waffen stehen bereit, dieses Ungeziefer zu zertreten.

61 im Jahre Bargaahns

2. Januar im Jahre 61
Welch Gesindel mein Herr in den letzten Tagen zu Audienzen bittet. So etwas hat man am Hofe seit den Tagen der Eroberungen nicht mehr gesehen. Kriecherisches Volk.

6. Februar im Jahre 61
Welch ein Plan meines Herrn. Bargaahn muß ihn geleitet haben. Während heute die Schlacht ihren Blutzoll forderte schlichen sich die gedungenen Gestalten in das Lager der Gegner, um ein Mädchen in ihre Gewalt zu bringen, welches sich als die Geliebte des Anführers entpuppte. Doch ist für mich unklar welchen Sinn dieses Unternehmen hatte.

10. Februar im Jahre 61
Die Schlacht scheint aussichtslos verloren. Die Truppen sind in einem Kessel gefangen. Mehrere Ausbruchsversuche bis zum heutigen Tag sind gescheitert. Die ketzerischen Amazonen haben heute Nacht einen Schwur geleistet, daß sie nicht ruhen werden bis unsere Truppen vernichtet sind.

11. Februar im Jahre 61
Nach den Kämpfen der Nacht sind unsere Truppen auf 11000 Männer und Frauen zusammen geschrumpft. Unter einer Parlamentärsflagge reitet ein Bote hinüber zum Lager der Angreifer um ihnen die Nachricht zu bringen, daß man die Geliebte des Heerführers in Händen hat. Genau eine Stunde danach rollt eine Angriffswelle nach der anderen über unsere Truppen hinweg. Ich verstehe diese Welt nicht mehr!

15. Februar im Jahre 61
Am heutigen Tag erreichte uns die Nachricht der Vernichtung unserer Truppen. Doch ich muß feststellen, daß mein Herr trotz dieser beunruhigenden Tatsache sehr glücklich zu sein scheint. Er hat das erste Mal, seitdem ich ihm zur Seite stehe, gelacht.

18. August im Jahre 61
Heute muß ich auf Geheiß meines Herrn einige schändliche Enthüllungen in dieses, der Nachwelt doch zu erhaltende Buch schreiben.
Die Provinz Rathon fiel am 14 März.
Die Provinz Kahlen fiel am 23 Juni.
Die Provinz Amatiril wurde am 31 Juli zurückerobert.
Mein Herr scheint sich darüber aber nicht den geringsten Gedanken zu machen.

30. September im Jahre 61
Unter der Führung des gleichen Anführers der vor Monaten seine Geliebte geopfert hat, um den Sieg zu erringen fällt auch noch die Provinz Kerdrabol in die Hände der Aufständischen.

62 im Jahre Bargaahns

1. Januar in Jahre 62
Ein neues Jahr ist angebrochen und ich hoffe, daß es wieder aufwärts geht. Es gehen Gerüchte um, daß ein junger Priester an die Seite des ehrenwerten Hohepriesters Xaarlesh gestellt werden soll.

5.Mai im Jahre 62
Er ist da, der neue Priester und die Gerüchte haben nicht zuviel versprochen. Er ist wahrhaft Jung für seinen Rang. Wollen wir doch mal sehen wie lange er am Leben bleiben wird. In der Nähe des Hohepriesters gab es doch wohl die meisten Toten unter den Priestern zu beklagen.

5.April im Jahre 62
In nur einem Monat wurde der Emporkömmling in den vierten Grad der Priesterschaft erhoben und zum »Wahrer des niederen Wissens« ernannt. Er hat sich gemacht der Kleine.

30.September im Jahre 62
Man spricht nur noch von einem Mann in der Nähe unseres geliebten Hohepriesters Xaarlesh. Er nennt sich selber, zwar noch unter vorgehaltener Hand, den neuen Hohepriester. Mein Herr ist immer noch froher Dinge und scheint die Lage nicht mehr unter Kontrolle zu haben.

63 im Jahre Bargaahns

2.Februar im Jahre 63
Heute wurde ich, Quendon, nach dem betrüblichen Tod unseres geliebten Chronisten Akribion, zum neuen Schreiber berufen.

4.April im Jahre 63
Die restlichen uns gehörenden Provinzen im Umland sind in die Hände der Aufständischen gefallen. Hier werden die ersten Vorbereitungen zu einem Abmarsch getroffen. Neuerdings gehen nach Angaben der sich im Tempel aufhaltenden Priester seltsame Dinge dort vor. Es verschwinden immer mehr Priester; auch in hohen Stellen. Gestern wurden sogar die beiden Priesterwachen vor dem Blutstein tot aufgefunden. Der Wahrer des Wissen hat aber sogleich neue eingesetzt.

5.Mai im Jahre 63

Verrat!! So nenne ich das, was sich heute im Tempel zugetragen hat. Dieser Wahrer des Wissens hat sich am heutigen Morgen ohne das Wissen meines Herrn am Blutstein zu schaffen gemacht. Wie ich gerade höre, hat dieser Hurensohn im Namen Bahamuts den Blutstein übernommen um uns zu vernichten. Bargaahn sei mit uns.

6.Mai im Jahre 63
Verrat ! Ich habe es immer gewußt, daß man ihm nicht trauen kann. Dieser Dreckskerl von Paladin hatte sich nur bei uns eingeschlichen um uns zu vernichten. Er hat es geschafft, den Blutstein zu kontrollieren und keiner hat ihn aufgehalten. Jetzt sieht man, wo es hinführt, wenn keiner diese Priester kontrolliert. Seit gestern abend stürmen diese gottverfluchten Truppen des Ordens zum Schwert die Mauern der Blutfeste. Und von wem werden sie angeführt? Natürlich von dem angeblich so treuen Priester, der uns in den Rücken gefallen ist. Sie hat ihren Namen zu Recht, denn der Orden muß einen hohen Blutzoll zahlen. Unsere Truppen werden die Feste wohl noch einige Tage halten. Diese Hurensöhne von Paladine haben aus einer Bauerntruppe eine ganz schöne Armee geformt, aber sicherlich werden sie an unseren glorreichen Recken verzweifeln. Verrecken sollen sie, diese Hurenböcke!!

1.Juni im Jahre 63
Heute werden wir uns endgültig absetzen. Ein Ausbruch unserer glorreichen Truppen hat einen Korridor durch die Reihen der Angreifer geschlagen um uns einen Weg zu bahnen.

8.Juni im Jahre 63
In Gewaltmärschen haben wir die Feste Prahtanperk erreicht. Dort hat uns die Elfe Askahal aufgenommen. Die Truppen sammeln sich neu, um sich der drohenden Gefahr aus Trawonia zu stellen.

12.September im Jahre 63
Heute trafen zwei Todesengel auf der Burg ein. Sie hatten einen Mann bei sich, der dem Verräter verdammt ähnlich sieht. Wie ich aus gut unterrichteten Kreisen gehöhrt habe, soll es sich wirklich um den ehemaligen Paladin handeln. Erstaunlich auch, daß er noch fünf Ritter und fünf Kleriker an seiner Seite hatte. Es muß wohl einen Disput zwischen ihm und der Führung des Ordens, oder gar mit seinem Götzen gegeben haben. Wir jedenfalls werden ihn wenn er abschwört gerne aufnehmen.

4.Oktober im Jahre 63
Die Ereignisse überschlagen sich. Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, aber es scheint wahr zu sein. Unsere Herrin, die Dunkelelfe Askahal, hat den Paladin unter ihre Finger genommen um aus ihm einen gar Rechtgläubigen zu machen. (Und das, nachdem er wahrscheinlich unseren allseits geliebten Priester Xaarlesh aus dem Weg geräumt hat um die Blutfeste einzunehmen.)

23. Dezember im Jahre 63
Es ist wahrlich eine schöne Nacht. Wir haben -Bargaahn sei gepriesen- einen neuen Führer. Heute hat er mit seinem neuen Namen und seinem Blut geschworen nur noch dem Wahren Gott zu dienen. Stolz und Würdevoll standen die drei mächtigsten Personen des Reiches einig zusammen. Wer soll uns unter diesen Dreien noch besiegen. Das ist der Beginn des neuen Triumvirates.

64 im Jahre Bargaahns

21.Januar im Jahre 64
Seit zwei Monaten sammeln wir nun unsere Truppen, um zurück zu gehen, in das Land welches uns gehört. Die ersten kleinen Scharmützel an den Grenzbefestigungen haben unserem Feldherren Asmardin gezeigt wo die Schwächen dieses Bauerntrupps liegen.

13. März im Jahre 64
Die erste große Schlacht ist geschlagen. Ihr hättet die Augen der Paladine sehen sollen, als sie den ehemaligen Kampfgefährten auf unserer Seite sahen. Der Hauptschlag ihrer Truppen richtete sich dann auch gegen Asmardins Leibregiment, doch man ließ den Ansturm schon am ersten Hügel bremsen. Der große Asmardin kühlte dann das Mütchen der Trawonier indem er einen Angriff auf die linke Flanke höchstselbst anführte, diese aufrieb, und so den Gegner in die Flucht trieb. Wir sind zurück!.

5.Mai im Jahre 64
Auch heute gibt es wieder ein Fest zu Ehren unseres geliebten Herrn Bargaahn. Es wurde auch einmal wieder Zeit ein Fest mit großen Siegen zu Feiern. Unsere Truppen sind in Eilmärschen und großen Kesselschlachten unter der Führung Asmardins weit in das Gebiet Trawonias eingedrungen. Die Küste gehört schon wieder uns. Unser neuer Feldherr ist ein Genie. Ich habe noch nie solch eine Kriegsführung gesehen. Die trawonischen Truppen hatten keine Chance. Bargaahn ist wieder auf unserer Seite. Es scheint sogar, daß Bargaahn selbst an der Seite Asmardins steht.

18. Juli im Jahre 64
In einer Schnelligkeit, wie ich sie noch nie gesehen habe, hat unsere Armee die Provinzen Kerawed, Terwan, Nalven, Kelreh, Jerda, Kerdrabol und Karadon eingenommen. Wie man bestürzt feststellen mußte, waren die Tempel unseres geliebten Gottes alle niedergerissen. Nun muß das Volk mit allem dafür bezahlen. Der ruhmreiche Asmardin hat den Befehl ausgegeben die Tempel so schnell wie möglich wieder aufzubauen und die schädlichen Höhlen Bahamuts endgültig niederzureißen. (Ich habe noch nie solch einen Haß in den Augen eines Mannes gesehen wie es heute war als der Herr, Asmardin den Befehl ausgab)

14.November im Jahre 64
Die Schlinge um das trawonische Kernland zieht sich langsam aber sicher zusammen. Unsere Truppen haben bis heute die Provinzen Kahlen, Raton und Falden erobert, so daß sich aus dem Kessel um Aquilda kein Mann mehr nach Norden absetzen kann. Diesesmal werden wir auch Ra‹ Kahal nehmen, da bin ich mir sicher.

65 im Jahre Bargaahns

2.Februar im Jahre 65
Unsere Truppen stoßen auf immer mehr Widerstand in Aquilda aber es geht noch vorwärts. Jeder Schritt vorwärts ist ein Schritt für Bargaahn.

13. Juli im Jahre 65
Wie uns unsere Spione berichten, haben sich die Ketzer vom Schwert - Orden auf der ehemaligen Blutfeste eingenistet und diese im Eiltempo zu einer Trutzburg ausgebaut.

13. September im Jahre 65
Die ersten Tempel werden gerade fertiggestellt. Der Glaube an den einzig Wahren blüht in diesem doch so ungläubigen Land wieder auf. Man hat zwar noch einige Überzeugungsarbeit zu leisten, aber das wird schon noch. Das Volk zeigt sich sehr empfänglich.

66 im Jahre Bargaahns

12.Januar im Jahre 66
An der Grenze der Provinz Ra‹ Kahal sammeln sich trawonische Truppen, den Ring um Aquilda zu sprengen um so den eingeschlossenen Truppen Entsatz zu bringen. Der erste Angriff endete jedoch in einem gut gelegten Hinterhalt und wurde völlig aufgerieben.

28.April im Jahre 66
Aus Xanadien, diesem Entwicklungsland, ist uns am heutigen Tage eine Kriegserklärung zugegangen, die wir aber wohl ernst nehmen können.

24.Dezember im Jahre 66
Schritt für Schritt kämpfen sich unsere Truppen zur Blutfeste vor. Bargaahn ist mit ihnen. Einen hohen Blutzoll müssen die Gegner zahlen, die sich den Truppen Asmardins entgegenstellen. 67 im Jahre Bargaahns

2. Januar im Jahre 67
Der Winter war sehr hart, was für unsere Truppen ein Vorteil war, den wir gerne ausgenutzt haben. Wenn es so weiter geht, werden wir die ehemalige Blutfeste wohl noch dieses Jahr wieder in unserer Hand haben.

14 Juli im Jahre 67
Heute ist uns das Schicksal des einst so geliebten Hohepriesters Xaarlesh zu Ohren gekommen. Diese feigen Paladine haben ihn bei lebendigem Leib unter der Blutfeste begraben und wer weiß, was sich diese Ungläubigen noch alles einfallen lassen, um den wahren Glauben auszurotten.

18.August im Jahre 67
Erste xanadische Truppen sind über die Grenze Trawonias gekommen um diese zu verstärken. Aber wer nimmt schon einen Trupp Bauern ernst.

68 im Jahre Bargaahns

5.Mai im Jahre 68
Heute ist wieder der Tag des Herrn. Ein Fest ist angesetzt an dem auch das Triumvirat teilnehmen wird. Ich schätze mich glücklich davon berichten zu dürfen.

31.Juli im Jahre 68
Heute ist es zu ersten Scharmützeln an der Grenze zu Ra‹ Kahal gekommen. Die Trawonischen Truppen haben erstaunlicher Weise doch etwas dazu gelernt.

14.November im Jahre 68
Zu einer Versammlung des Rates der Drei sind alle hohen Würdenträger des Reiches nach Prahtanperk eingeladen. Auch mir wurde zuteil, an diesem erhebenden Fest teilzunehmen und darüber zu berichten. Die Dreieinigkeit hat ein schnelleres Vorgehen gegen die aufständischen Paladine in Aquilda beschlossen. Das durchzusetzen liegt nun in der Hand des Marschalls »Endurass dem Henker«.

69 im Jahre Bargaahns

12. Februar im Jahre 69
Ein glanzvoller Sieg ist Endurass gelungen. Mit einem Katapult hat er selbst über eine Strecke von fünfhundert Metern das Symbol des Ketzerordens in Aqilda vom Tempeldach geschossen. Das wird unseren Truppen neues Selbstvertrauen im Sturm auf die Mauern Aquildas geben.

14. März im Jahre 69
Ein riesiges Loch klafft in der Burgmauer, doch ist es uns nicht gelungen in die Feste einzudringen. Mit Magie versucht sich der Ketzerorden zu schützen, aber das wird ihm nicht viel nützen. Der Sieg ist unser!

5. Mai im Jahre 69
Heute ist ein großer Tag in der Geschichte unseres Reiches. Mir ist erlaubt, die Verschmelzung der Körper von Askahal und Asmardins bekannt zu geben, auf das aus der Frucht ihres Leibes ein neuer starker Führer erwacht. Zum Anlass des Tages wird es auch noch eine Opferung von 55 gefangengenommenen Ketzern zu Ehren Bargaahns geben.

6. Mai im Jahre 69
Um die Jämmerlichkeit der Trawonier zu zeigen schreibe ich dieses jetzt hier nieder. Diese Heiden wagten es gestern doch, bei unserem großen Herrn Asmardin um Gnade zu betteln. Sie flehten die Güte seines Herzens an, doch dieser ließ keinen Zweifel daran, daß es in seiner Seele für solche Schwäche keinen Platz mehr gibt und führte die Schafe höchstpersönlich zur Schlachtbank um das Urteil selbst zu vollstrecken.

18. November im Jahre 69
Das Loch in der Burgmauer Aquildas ist über Nacht verschwunden. Diese Ketzer halten sich verdammt gut. Aber es wird nicht mehr lange dauern bis wir sie ausgehungert haben.

70 im Jahre Bargaahns

4.Februar im Jahre 70
Welch ein großer Tag für das Reich! Ein Sohn wurde der Herrin Askahal geschenkt und aus der Feste Prahtanperk ließ man verlauten, daß er auf den Namen “>Der in Ungnade Gefallene<” hören soll. Eine wahrlich Bargaahn gefällige Geburt eines Kindes. Die Sonne verfinsterte sich währen der Geburt, welch ein Zeichen. Die Gelehrten werden es schon zu deuten wissen. Möge Bargaahn immer bei ihm sein!

12.April im Jahre 70
Marshall Endurass der Henker setzt nun mehr auf die Neuentwicklungen aus dem Reich. Die Artillerie ist sein Steckenpferd und es ist ihm immer ein Spaß einen gezielten Schuß auf den Ketzertempel Aquildas abzufeuern. Das Ketzersymbol ist nicht wieder auf das Dach gesetzt worden.

24.August im Jahre 70
Der Herr Asmardin ist heute von Prahtanperk aufgebrochen um die Fortschritte an den Grenzen zu überwachen. Ra‹ Kahal macht in letzter Zeit immer mehr Schwierigkeiten, so daß der ehrenwerte Asmardin doch einmal selbst wieder ins Feld ziehen will.

18.September im Jahre 70
Der Herr Asmardin hat erst vor acht Tagen das Kommando von Marshall Akron Blutfaust übernommen und schon die ersten Erfolge erziehlt. Er ist wahrlich ein Genie.

71 im Jahre Bargaahns

27.Februar im Jahre 71
Die Steintrolle haben in Amatiril ganze Arbeit geleistet. Die Elfen wurden fast gänzlich ausgerottet oder an die Schwarzen Herzen angekettet. Mit dieser Macht an Magie sind wir fast unschlagbar.

18.April im Jahre 71
Welch ein Schlag gegen die Weißmagier der Ketzer. Mit der gesammelten Macht dreier schwarzer Herzen wurden fünfzig Weißmagier der weißen Lanzen zu Eglin mit einem Male ausgelöscht. Das hat gesessen!

30.November im Jahre 71
Zu Ehren des Sohnes Askahals und Asmardins wird eine neue Stadt unter Zuhilfenahme des Volkes von Trawonia aus dem Boden gestampft; Asraton soll sie heißen. 72 im Jahre Bargaahns

4.März im Jahre 72
Der große Feldherr Asmardin wird langsam ungeduldig. Heute hat er seine Marshalle zu sich bestellt, um über die Kriegslage zu entscheiden.

18.Juni im Jahre 72
Aquilda scheint immer noch nicht zu fallen. So sehr sich Marshall Endurass der Henker auch anstrengt, es scheint wie verhext. Sie haben auch nach fast zwei Jahren noch nicht aufgegeben. Der Ketzertempel ist aber nach Angaben der Soldaten durch die Katapulte fast völlig zerstört.

1.Dezember im Jahre 72
Marshall Akron Blutfaust hat heute zum erstenmal Entsatztruppen gefordert, da er sich nicht mehr in der Lage sieht, gegen die wachsende Übermacht die Grenzen weiter zu halten. Die aufständischen Truppen aus dem Rest Trawonias und Xanadiens haben sich zu einem riesigen Heerwurm zusammengerottet, der nun auf die Grenze unseres Territoriums zurollt.

73 im Jahre Bargaahns

4.Februar im Jahre 73
Heute ist der zweite Geburtstag des in Ungnade Gefallenen. Alle die Rang und Namen im Reich haben sind zusammengkommen um ihm die Ehre zu erweisen, die ihm gebürt.

8.April im Jahre 73
Am heutigen Tag wurde der Marshall Akron Blutfaust zu einem Lehrgang in die Chaoslande abberufen. Lord Tessron von Durhass wurde zum neuen Befehlshaber der Truppen im Norden berufen.

20.September im Jahre 73
Der Marshall Endurass der Henker scheint in der Gunst des Herrn Amardin sehr hoch zu stehen. Auch drei Jahre nach der Belagerung ist es ihm noch nicht gelungen den Widerstand zu brechen. Die Ketzer sind wirklich hart im nehmen.

74 im Jahre Bargaahns

4.Februar im Jahre 74
Heute am dritten Geburtstag des Prinzen ist die Stadt Asraton fertiggestellt worden. Die Trawonier haben wohl ihre Schuld zum Teil bezahlt. Der Prinz ist heute in seiner Stadt eingetroffen um den Schlüssel der Stadt zu empfangen. Bargaahn steht auf seiner Seite. Bargaahn sei gepriesen.

18. Juni im Jahre 74
Marshall Akron Blutfaust wurde Heute nach einjähriger Ausbildung zurück an die Front im Norden Trawonias geschickt. Lord Tessron von Durhass wurde an die Seite von Marshall Endurass gestellt um ihm in dieser Situation zur Seite zu stehen.

18.Dezember 74
Am heutigen Tag ist die Nachricht von einem Durchbruch xanadischer, trawonischer und Truppen die unter einem goldenen Adler Banner laufen an den Herrn Asmardin gekommen. So habe ich ihn noch nie toben hören. Ich glaube die Zeit Marshall Akrons ist nun um.

75 im Jahre Bargaahns

1.Februar im Jahre 75
500 Elitekämpfer der Dunkelelfen Askahals sind heute an die Grenze im Norden verlegt worden um diesen Ketzern den Gar auszumachen. Sie werden den Friedensbringern, wie sich die goldenen Adler nennen, schon das Fürchten lehren.

23. April im Jahre 75
Die Hurensöhne haben es geschafft, einen Korridor zu schlagen, wodurch sie die eingekreisten Truppen in Aquilon unterstützen können. So wie es aussieht werden wir diese Stadt wohl nicht mehr einnehmen.

24.November im Jahre 75
Lord Tessron wurde heute nach glohreichem Kampf in die Hallen Bargaahns abberufen um an seiner Tafel zu sitzen. Wir mußten uns auf eine alte Frontlinie zurückziehen um unsere Truppen neu zu sammeln. 76 im Jahre Bargaahns

4.Januar im Jahre 76
Die Lords der Chaoslande sind heute auf der Feste Tendom eingetroffen um über den Stand der Dinge zu beraten. Der Herr Asmardin führt die Gespräche.

5.Januar im Jahre 76
Die Gespräche der Fürsten sind abgeschlossen. Die folgenden Beschlüsse sind ergangen:
1. Das Trawonische Volk haftet für alle entstandenen Schäden.
2. Die Reparationen belaufen sich auf 2oo.ooo Trawonische Florin
3. Alle Ansprüche seitens Trawonias sind unwirksam.
4. Sämtliches bewegliches Vermögen Trawonias sind in kürze auf das Reichsgelände zu schaffen.

14. April im Jahre 76
Die Truppen unter Marshall Endurass sind in einer Schlacht an den Kirokbergen zum Rückzug gezwungen worden und sammeln sich jetzt zu einer weiteren Schlacht in den Ebenen.

4.Juni im Jahre 76
Es gibt eine Pattsituation. Keiner der Befehlshaber in den Ebenen wagt es, einen Angriff zu starten. Einem Kommando ist es gelungen, ein Banner dieser goldenen Adler zu erobern. Zur zeit wird es zu einem Spottwappen umgearbeitet.

28 November im Jahre 76
Nach einigen Verzweifelungsangriffen der Trawonischen Truppen ist es der Legion unter Marshall Endurass gelungen, den Korridor wieder zu verschließen. Dabei wurde auch der Anführer der Friedensbringer zu Bargaahn geschickt.

77 im Jahre Bargaahns

14.Januar im Jahre 77
Unvorstellbares Grauen spielt sich in den Regionen Amatiril und Falden ab. Unsere glorreichen Truppen wurden von einer Masse von mindestens 4000 Trawoniern in der Nacht überrascht und völlig niedergemacht. Der Pöbel kam mit dem Degen des Opas, Mistforken und anderem provisorischem Kriegsgerät. Auch in den anderen Provinzen des Reiches scheint der Widerstand zuzunehmen. Zum Glück war es nur eine kleine Besatzung ohne die gefürchtete Artillerie.

28 Mai im Jahre 77
Der Herr Asmardin ist heute mit mir aufgebrochen um sich nach dem Stand der Dinge zu erkundigen. Eine weitere Truppenverstärkung aus dem Reich ist mit uns unterwegs an die Front.

14 Juli im Jahre 77
Welch ein Frevel. Dieses dreckige Pack hat es doch gewagt uns zu Überfallen. Es waren mindestens Zwanzig. Sie hatten wohl gewartet bis sich unsere Truppen von uns getrennt hatten um es dann zu wagen. Ich hielt es immer für eine Übertreibung, wie man von des Paladins Kampfkünsten redete, aber als ich meinen Herrn heute kämpfen sah lief es mir kalt den Rücken herrunter. Er hat sie alle eigenhändig erschlagen, auch einen Chronisten dieser Ketzer. Schon alleine für seine Aufzeichnungen hatte er den Tod verdient.

28. Dezember im Jahre 77
Es ist ein kalter Winter und unsere menschlichen Truppenteile haben doch einige Schwierigkeiten mit den Temperaturen. Sie erfrieren. Jammerlappen!

78 im Jahre Bargaahns

4 Januar im Jahre 78
Die Xanadischen Truppen sind von Westen her in unsere Flanke gefallen und haben unsere Truppen zum Rückzug gezwungen. Im ganzen Land hört man von übergriffen des trawonischen Volkes auf unsere Truppen.

18 Juni im Jahre 78
Was sind denn das für Gnome die es wagen, den ganzen Boden zu untertunneln. Im ganzen Norden ist man sich nicht mehr sicher wo man hintreten kann. Ein kleiner Kriegerstamm der Zwerge hat sich den Aufständischen angeschlossen und das ganze Land mit Tunneln durchzogen.

5 Oktober im Jahre 78
Die ersten Vorbereitungen für einen geordneten Rückzug werden getroffen, um dem Feind keine Beute zu lassen. Wir hinterlassen nur verbrannte Erde.

79 im Jaahre Bargaahns

1 Januar im Jahre 79
Die Wälder in Amatiril brennen. Lange genug hat sich das Gesindel dort verstecken können, jetzt ist Schluß.

5 Juli im Jahre 79
Die Aufständischen rücken mit ihren Truppen immer weiter vor. Das Prinzip der verbrannten Erde soll diesen Trawoniern für immer eine Warnung sein.

80 im Jahre Bargaahns

4 Februar im Jahre 80
Unsere glorreichen Truppen ziehen sich Stück für Stück zurück; nicht ohne die Reparationszahlungen einzutreiben und den Trawoniern einen neuen und wir hoffen endlich friedlichen Anfang zu geben.

24 Juli im Jahre 80
Die Dreieinigkeit beschließt sich endgültig aus diesem unterentwickelten Land zurück zu ziehen. Wir haben ihnen einen ordentlichen Denkzettel verpasst und sie werden es wohl nicht mehr wagen sich mit uns auf einen Krieg einzulassen.

18 November im Jahre 80
Der Rückzug geht in normalen Formen weiter. Einem Beschluß der Fürsten zufolge werden nur noch die Provinzen Kerawed, Terwan, Nalven, Ridan und Aquilda gehalten.

81 im Jahre Bargaahns

5.Mai im Jahre 81
Heute ist der achte Geburtstag des kleinen Prinzen -Der in Ungnade Gefallene-. Alle Fürsten haben sich in der Stadt -Der in Ungnade Gefallene- versammelt um ihm ihre Ehrerbietung zu zeigen und ihm zum Geburtstag zu gratulieren. Er ist schon ein aufgewecktes Kerlchen.

18 August im Jahre 81
Am heutigen Tag erreichte uns die Nachricht, daß sich Trawonier mit nichts zufrieden geben. Sie wollen doch ihr ganzes Land zurück haben. Wir können darüber nur lachen.

10 Dezember im Jahre 81
Die Marshalle des Reiches sind heute zu Beratungen zusammengekommen. Der neue Oberbefehlshaber der Reichtruppen ist mit dem heutigen Tage Fürst Ber‹ Gorak von Nagrok. Der Herr Asmardin möchte sich in nächster Zeit mehr um seinen Sohn kümmern steht aber der Armeeführung immmer zur Verfügung. 82 im Jahre Bargaahns

28 Februar im Jahre 82
Dieses kriegerische Völkchen der Trawonier hat aber auch nie genug. In den letzten Tagen kam es an den Grenzbefestiguungen immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen aufgewiegelten Trawoniern und den Unserigen.

5.April im Jahre 82
Heute startete ein Vergeltungsaktion unsererseits gegen dieses aufrührerische Volk. Ein Stoßtrupp unter der Führung des Hauptmanns Asgor vernichtete zwei Dörfer, die in letzter Zeit immer wieder Ausgangspunkt von Sabotageakten waren.

28 September im Jahre 82
Die Dreieinigkeit hat neue Sanktionen gegen das Trawonische Volk beschlossen. So ist es ab heute jedermanns Pflicht in der Armee ein Jahr zu dienen.

83 im Jahre Bargaahns

2.Januar im Jahre 83
Die Stadt Aquilon ist nach Dauerbeschuß unserer Artillerie nur noch ein Schutthaufen mit Burgmauer. Wie uns berichtet wird steht von dem Ketzertempel nichts mehr, auch die anderen Stadtteile werden jetzt systematisch zu Staub geschossen. Die müssen doch mal begreifen, daß es nichts mehr zu gewinnen gibt.

23.August im Jahre 83
Heute werde ich mein Amt als Chronist dieses Landes an meinen Nachfolger Tirnok de Esandryl weitergeben. Ich danke nocheinmal, daß ich alles miterleben durfte.

19.Oktober im Jahre 83
Ich habe mein Amt nun schon seit fast zwei Monaten inne, aber noch nicht das System des alten Chronisten durchschaut. Mein Herr hat mich zum zweiten Mal zu diesem Dienst verdonnert.

24 Dezember im Jahre 83
Wie ich aus bestinformierten Kreisen gehört habe, soll es in den nächten Monaten so nicht weitergehen.

84 im Jahre Bargaahns

1.Januar im Jahre 84
Die neue Armeeführung wird diese Hurensöhne schon klein kriegen. Dieses Dreckspack hat schon lange keine Abreibung mehr bekommen.

18 Mai im Jahre 84
Endlich ist es wieder soweit. Unser friedliebendes Volk war es schon lange leid an der Nase herumgeführt zu werden. Die Armeeführung unter der Führung von Fürst Ber‹ Gorak hat eine neue Richtlinie ausgegeben. Kein Meter Boden wird mehr zurückgegeben.

24 August im Jahre 84
Marshall Endurass hat sein neues Kommando an der Nordfront angetreten. Sein Ziel ist es den Xanadischen Drecksäcken in den Arsch zu treten. Sein erster Erfolg war die Auslöschung einer Vorhut des Ordens vom Schwert. Das wird ihnen nicht geschmeckt haben.

18.Dezember im Jahre 84
Marshall Endurass erziehlt mit seiner Artillerie sehr große Erfolge. In einer Nacht und Nebelaktion hat er seine Katapulte fünfzig Kilometer nach Norden geschoben und eine Burg dieser dreckigen Amazonen total zu Schutt und Asche geschossen.

85 im Jahre Bargaahns

14 April im Jahre 85
Welch ein Schlag des ehemaligen Bauernsohnes Marshall Endurass. Heute kam es zu einem ersten Katapultduell der beiden Armeen. Dreisig Prozent unseres Kriegmaterials wurden zerstört. Nur durch das Eingreifen des Marshalls persönlich wurden auf der anderen Seite die gleiche Anzahl Katapulte zerstört. Man hatte in höheren Kreisen der Führung schon mit solchen Angriffen gerechnet.

15 Juli im Jahre 85
Am heutigen Tage wurde aus den Reihen der Aufständischen eine Abgesandtschaft von drei Bahamuth Tölpeln zum aushandeln eines Waffenstillstandes in das Feldlager des Fürsten geschickt.

18 Juli im Jahre 85
Der Waffenstillstand steht. Wir haben den Krieg ja auch nie gewollt. Wie lange er wohl halten wird?

17 August im Jahre 85
Heute hatte ich einen Zusammenstoß mit dem Chronisten des Orden vom Schwert. Was die für einen Unsinn in ihren Büchern schreiben. Ich habe ihm mit Hilfe eines Tricks zwei Seiten aus seiner Chronik entfernt um dem wehrten Leser dieser vollkommenen Chronik einen Überblick über den Schwachsinn zu geben der über uns in Trawonia verbreitet wird. Schon die erste Seite ist aus unerfindlichen Gründen falsch datiert.

18 August im Jahre 85
Ich habe es immer gewußt man darf diesem Gesindel nicht trauen. Hat dieser »Chronist« mir doch die Aufzeichnungen der letzten Tage gestohlen. Der Frieden scheint noch einige Zeit zu halten. Wir werden in dieser Zeit unsere Truppen auf einen Angriff der Ketzer Vorzubereiten.

24 Dezember im Jahre 85
Zum ersten Mal wird diese Jahreswende wohl friedlich verlaufen wenn die Trawonier es so wollen. 86 im Jahre Bargaahns

4 Januar im Jahre 86
Heute sind die Fürsten und die Dreieinigkeit zusammengekommn um über ein weiteres Vorgehen in Trawonia zu beraten. Vordringliches Ziel ist nach Angaben der Armeeführung wird es auch dieses Jahr sein die Feste Aquilon auszuhungern um an den Blutstein zu kommen. Ohne ihn scheint es nicht mehr möglich, ganz Trawonia in nächster Zeit zu nehmen.

5 Mai im Jahre 86
Heute wurde den Reichstreuen Tavoniern die Macht der schwarzen Herzen demonstriert. Der Himmel wurde zu Ehren Bargaahns verfinstert und die Truppen unserer Armee durch die Magie der Herzen gestärkt.

24 September im Jahre 86
Der Herr Asmardin ist heute zu einer Truppenschau in die einzelnen Provinzen des Reiches aufgebrochen. In seiner Begleitung ist die ehrenwerte Elfe Askahal und deren Sohn, der Kleine Prinz >Der in Ungnade Gefallene<.

87 im Jahre Bargaahns

24 März im Jahre 87
Es ist schon verwunderlich wie lange der Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Reichen hält. Die Vorbereitungen für einen Erstschlag unsererseits sind im großen und ganzen abgeschlossen.

18 Juni im Jahre 87
Ein schwarzer Drache traf heute in der Feste Tendom ein und verlangte Asmardin zu sprechen. Dieser trat dem Drachen entgegen der ihn aufforderte auf seinen Rücken zu steigen und ihn in einer wichtigen Mission zu begleiten.

21 Juni im Jahre 87
In der heutigen Nacht ist der Herr Asmardin zurückgekehrt. Eine seltsame Aura ging von ihm aus. Er ist nicht mehr der selbe der er noch vor zwei Tagen war. Er scheint zu einem Wiedergänger geworden zu sein.

21 Juni im Jahre 87
Wie mir aus gut informierten Kreisen zugetragen wurde, hat es sich bei dem Auftrag um die vernichtung des Lordmagiers Kalostra von Ronin gehandelt. Der Herr Asmardin war wohl erfolgreich, doch der Drache mußte sein Leben lassen. Kalosta hat sich nach den mir zugegangenen Informationen auf seine alten Tagen mit der Schwarzen Magie eingelassen, den Drachen vernichtet und sich selbst gleich mit.

22 Juni im Jahre 87
So, wie es weiter zu erfahren war, hat die ehemalige geliebte Asmardins unseren allseits geliebten Herrn von hinten mit einem Dolch erstochen. Wie sie jedoch an den Ort des Geschehens gekommen ist, entzieht sich unserer Kenntnis.

24 November im Jahre 87
Seit fünf Monaten ist es unserem geliebten Herrn Asmardin vergönnt sich im Tageslicht aufzuhalten. Er führt die Truppen des Reiches seit dieser Zeit nur noch während der Nacht. 88 im Jahre Bargaahns

27 April im Jahre 88
Die Zusammenlegung der Armeeteile an der Nordgrenze ist weitgehend abgeschlossen. Eine riesige Armee unter der Führung Marshall Endurass macht sich auf den Sturm aus dem Norden gefasst. Der Marshall unter steht seit neuestem nicht mehr dem Oberbefehl des Fürsten Ber‹ Gorak sondern dem Herrn Asmardin selbst, der die Armeeführung im Norden nun wieder selbst übernommen hat.

16 August im Jahre 88
Diese Provokation der Ketzer können wirt nicht hinnehmen. Soeben ereilte uns die Nachricht über die Schändung eines Bargaahntempels durch infiltrierte Ketzer auf unserem Reichsgebiet. Das bedeutet Krieg. ASMARDIN IMPERATOR UMBRARUM!

17 August im Jahre 88
Mit der gewohnten Härte, die ein Krieg dieses Ausmaßes mit sich bringt gehen unsere Truppen gegen diese Brut vor. Wir wollen Rache!

18 November im Jahre 88
Seit drei Monaten tobt nun schon der Krieg an den Fronten im Norden und es ist noch kein Sieg auf unserer oder der anderen Seite zu erkennen. Der HerrAsmardin führt seine Kontingente selbst ins Feld. Die Trawonischen, xanadischen sowie auch die Ordenstruppen leisten aber erbitterten Wiederstand. Auf beiden Seiten gibt es hohe Verlußte. 89 im Jahre Bargaahns

6 März im Jahre 89
Die Kämpfe an den Fronten haben sich im laufe der Zeit zu reinen Materialschlachten entwickelt, wobei sich das unserige Heer als besser heraus stellt.

8 Juni im Jahre 89
Die Länder Ronin und Daragesh haben am heutige Tage offiziell in den Krieg eingegriffen. Diese Fischfresser werden das noch bereuen.

24 September im Jahre 89
Aquilon hält sich nun schon 25 Jahre. Seit schon 10 Jahren suchen unsere Schanzarbeiter nach den geheimen Tunneln, die die Stadt mit allem nötigen Versorgen.

18 Dezember im Jahre 89
Endlich der erste Tunnel ist gefunden. Fast so breit wie eine Strasse haben diese dreckigen Wühlmäuse die Tunnel ausgebaut. Jetzt werden wir sie endlich niedermachen.

90 im Jahre Bargaahns

4 Februar im Jahre 90
Die Armeeinheiten aus dem Roninischen sind im Schlamm stecken geblieben und ein Batallion daragesher Musketiere sind 50 Steintrollen über den Weg gelaufen. Es ist keiner mehr übrig. Was soll man auch von einer Bauernarmee anderes erwarten. Pack!

18 Mai im Jahre 90
Der Herr Asmardin hat nun auch die Führung der restlichen Armee übernommen, da er den Erfolg des Unternehmens sonst in Gefahr sieht.

26 November im Jahre 90
Die oberste Armeeführung hat die Deviese ausgegeben, daß kein Meter Boden an die Ketzer verloren gegeben wird. Wir können es auch nicht zulassen, daß die Bauern wieder in die Frühzeit zurückfallen.

91 im Jahre Bargaahns

15 Januar im Jahre 91
Die Kämpfe an den Fronten sind in den letzten Monaten abgeflaut. Die Ausrüstung der Gegner scheint nicht mehr die Beste zu sein. Wen wunderts bei diesen Bauerntrotteln.

30 Juli im Jahre 91
Ein Kommandotrupp ist heute durch den eingestürzten Tunnel in die Feste Aquilon eingedrungen und hat es sogar geschafft, bis an das Tor der Feste vorzudringen. Dabei wurden sie aber entdeckt und nur Bargaahn weiß ob sie einen ehrenvollen Tod hatten oder bei den Ketzern in der Folter sitzen.

18 Dezember im Jahre 91
Die Truppen sind erschöpft. Aber der Gegner sieht auch nicht mehr gut aus. Was soll man von diesen Jammerlappen aber auch anderes erwarten. Der Herr Asmardin ist ein sehr guter Motivator dessen Maßnahmen immer treffen. 92 im Jahre Bargaahns

1 Januar im Jahre 92
Ich, Tirkon de Esandryl, gebe heute dieses ehrenvolle Amt an meinen Nachfolger Priester Fedron weiter und hoffe, daß er dieses Amt mit der gleichen Sorgfalt führt wie ich es in den letzten Jahren getan habe.

2 Januar im Jahre 92
Mein erster Eintrag in diese Chronik soll eine Huldigung an den einzig wahren Gott Bargaahn sein. Bargahaan, Dijaidan und die Dreieinigkeit seien gepriesen und sollen herrschen bis in alle Ewigkeit!! Verbannt sollen sie werden die Ungläubigen.

15.Juni im Jahre 92
Mit fünfzehntausend Mannen stehen wir vor den Mauern Aquillons , zu allem bereit , um zum letzten vernichtenden Schlag auszuholen. Bei allem was mir Heillig ist , sie haben es geschafft! Ein Urfeind der Dunkelheit wurde von seinen Ketten befreit! Aber wie ist es nur möglich , daß sie den »Bronzenen« befreit haben? Unheilverkündend breitet er seine Schwingen aus, um scheinbar der Sonne entgegenzufliegen, doch jäh setzt er zu einem todbingenden Sturz in die Tiefe an, um mit seinen sensengleichen Klauen eine tödliche Ernte unter den unsernen zu halten. Dies war ein wahrlich schwarzer Tag in der glorreichen Geschichte unseres Volkes. Gegen die Urgewalt des »Bronzenen« richtete keines unserer Katapulte etwas aus. Geschlagen zogen wir uns zurück um unsere Wunden zu lecken.

19.September im Jahre 92
Die Dreiheit trifft sich in der Feste Tendom um über die neue , kaum zu kalkulierende Macht unseres Erzfeindes , den verlogenen und niederträchtigen Brüdern des Schwertes , zu beraten.

93 im Jahre Bargaahn

17. Mai im Jahre 93
Jeder zentimeter Boden wird hart umkämpft. Mit einer märtyrerhaften Aufopferungsgabe kämpfen unsere tapferen Mannen gegen die heidnischen Truppen an . Tag für Tag werden neue Truppen aus den weiten Hinterlanden unseres Reiches an die Front beordert um für unser Recht auf Expansion zu kämpfen. Denn solange es noch einen Heiden gibt, dem noch nicht die Lehre des einzigen Glaubens zuteil gekommen ist, wird es unsere Pflicht sein, weiterhin gegen die Unterdrücker des wahren Wissens zu kämpfen.

12 November im Jahre 93
Gelobt und gepriesen sei Bargaahn und seine dunkelsten Diener! Asmardin gelang es ,die uralten Schriftrollen aus CULLAM TOROL zu übersetzen. Nein nicht nur das, er meisterte auch ihre Geheimnisse. Mit diesem Wissen ist es dem Triumvirat möglich einen Schattendrachen zu beschwören der dem »Bronzenen« ebenbürtig ist.

94. Im Jahre Bargaahns

20 Januar im Jahre 94
Spione berichten uns von einer Siegesfeier der Trawonier in Aquillon. Diese Narren glauben, eine abgebrochene Belagerung sei das Ende eines ganzen Krieges. Dies ist kein gewöhnlicher Krieg! Oh nein! es ist ein HEILLIGER KRIEG!!!!!.

18.März im Jahre 94
Welch kultivierte und und weise Entscheidung des Triumvirats! Unsere Truppen werden an die östliche Grenze Aquillons beordert um den Bau des größten Limes in der Geschichte unseres Reiches zu bewachen. Wir werden die nächsten Jahre damit verbringen, das Land zu infiltrieren und diese Wilden studieren, wie man es mit Tieren macht, um sie zu Zähmen und abzurichten.

18. September im Jahre 94
Die Bauarbeiten gehen gut voran. Wahrscheinlich haben diese unzivilisierten Heiden unsere Aktivitäten noch gar nicht zur Kenntnis genommen. Nun ja, es wäre wohl auch zuviel verlangt von einem Wildschwein zu fordern, daß es die Gesegneten Worte Anoxius des Weisen rezitiert.

95 im Jahre Bargaahns

15.Mai im Jahre 95
Welch eine Ehre !. Der ehrwürdige Hohepriester Asmardin hat mich auserwählt, ihn auf seiner Suche nach den Toren der Unendlichkeit ( Im Volksmund auch bekannt als die Höllentore) begleiten und dienen zu dürfen. Flux werde ich meine fünf Sachen packen und noch ein dankgebet an den Einzigen den Wahren den Herren der Schöpfung den Ursprung allen Seins ein fünfstündiges Dankgebet richten um meine Demut, welche nicht groß genung sein kann, zum Ausdruck bringen.

125 im Jahre Bargaahns

05.Mai im Jahre 125
Dies ist ein denkwürdiger Tag. Nach dreißig Jahren kehrt unser Hohepriester zurück von seiner Queste. Leider war das Ableben unseres allseits verehrten Bruders Fedron auch der Grund für meinen Amtsantritt. Oh ich unwürdiger! Meine erste Frage , wo denn die Aufzeichnungen der letzten Jahre seien, wäre auch beinahe meine letzten gewesen. Mein Herr der Schatten gab mir zu verstehen, daß ich Bruder Fedron ad Hoc folgen würde, sollte ich meine Nase noch einmal zu tief in Angelegenheiten stecken, die nur dem Triumvirat vorbehalten seien. Von all diesen Ereignissen überwältigt habe ich doch ganz vergessen mich vorzustellen. Mein Name ist Bruder Anjuvis von Thalanor. Treuer und ergebener Diener Bargaahns, ich hoffe daß nie ein Lichtfleck der Schande meine Familie treffen werde.

10.August im Jahre 125
Oh dank dem Hohepriester für seine unendliche Weisheit. Heute wurde ich nach Tendom versetzt, denn mein Herr meint, die Front sei nicht die richtige Umgebung für einen bescheidenen Chronisten wie mich.

15. Oktober im Jahre 125
Seltsam; es wurde mir verboten, vom weiteren Verlauf des Krieges zu berichten. Anscheinend ist ein anderer dafür auserkoren worden die hoffentlich erfolgreichen Schlachten unseres Heeres auf Papier zu bannen.

126 im Jahre Bargaahns

04.Januar im Jahre 126
Nach einer fünftägigen Zusammenkunft des Triumvirats verläßt der ehrenwerte Hohepriester Asmardin die Feste Tendom mit einem geheimnisvollen Lächeln. Mein neuer Herr ist außer sich. Einige Wortfetzen konnte ich zu Papiere bringen. « Was bildet sich dieser Emporkömmling ein ? Noch nie hat es ein Mensch gewagt so mit mir zu sprechen ! « Mehr durfte Ich nicht aufzeichnen denn Askahal drohte mir bereits, mich ins ewige Licht zu verbannen . Alles, nur das nicht.

18.Mai im Jahre 126
Heureka ! Mein neuer Meister erlaubt mir wieder, meinen Wissensdrang zu befriedigen. Endlich ist die Nachrichtensperre aufgehoben und ich kann wieder über den Krieg berichten.

23. September im Jahre 126
Welch Schmach ! Unsere Truppen wurden während der letzten Jahrzehnte des Schweigens empfindlichst getroffen. Der Limes , welcher zum Schutz gegen die Heiden des Westens errichtet wurde, ist zum größten Teil zerstört und unsere Truppen kämpfen um jede Elle Boden. Der Feind scheint im Besitz geheimnisvoller Artefakte zu sein.

05.Dezember im Jahre 126
Oh Herr steh uns bei in dieser schlimmen Stunde!.
Nalven ist gefallen!.
Feldherr Endurass Artillerie wurde vernichtend geschlagen . Seine Einheiten niedergemacht auf barbarischste Weise. Überlebende berichten, daß die Ritter des Ordens zum Schwert ihren besiegten die noch warmen Herzen herausschneiden und roh verzehren. Genauso fallen sie über alles her, egal ob Weib, Mann , Kind oder Tier. Alles wird geschändet und vernichtet.
Genauso wurde mir auch berichtet das ihre Feldherren das Blut der getöteten aus güldenen Kelchen trinken, um sich zu Stärken im Kampf gegen die Dunkelheit.

127 im Jahre Bargaahns

10. März im Jahre 127
Kaum ein Bote erreicht mich mehr um mir Kunde zu bringen über den Verlauf der Dinge. Ein jeder, der des Kampfes mächtig ist, wird an die Front geschickt um den Feind zu stoppen.

31.Dezember im Jahre 127
Mein Herr brütet seit Monaten über seltsamen Büchern, welche Ihm Spione aus dem Westen brachten.
Ein Wunder ist geschehen ! Ein tölpelhafter Page verschüttete Wein im Studierzimmer meines Meisters …. und er lebt noch !!!
Mit totenbleicher Miene erzählte mir der Unwürdige von dem Vorfall. Was ist nur los mit meinem Herren ?
Nun ja, wahrscheinlich ist er so vertieft in seine Forschungen, daß er diesen Vorfall gar nicht zur Kenntnis genommen hat.

128 im Jahre Bargaahns

07.März im Jahre 128
Das Verhalten meines Meisters ändert sich von Tag zu Tag. Anstatt seiner harten und gerechten Strenge, welche er sonst an den Tag legt, läßt er Milde walten und spricht sogar mit den niedrigsten des Hofes in einem fast väterlichen Ton. Was geht hier nur vor?

29.August im Jahre 128
Der Limes ist völlig zusammengebrochen. Zumindest laut dem Bericht des völlig verstörten Boten der gegen Mittag Tendom erreichte. Meinen Herren scheint diese Schreckensnachricht kaum zu berühren, scheinbar geistesabwesend hört er dem Boten halbherzig zu und widmet sich wieder seinen Unterlagen. Nachdem der Bote seine Nachricht überbracht hat, bittet er um ein frisches Pferd um die Meldung zur Hauptstadt in die Chaoslande zu überbringen. Mein Herr befiehlt seinen Dienern jedoch nur, Ihn den Nachtmahren zu übergeben! Was geht in Ihm vor?

15.September im Jahre 128
Seltsames geht vor im Audienzsaal Tendoms . Niemandem ist der Zutritt erlaubt , nicht einmal die engsten Vertrauten meines Meisters dürfen Ihm beiwohnen. Wahrscheinlich spielen mir mein unterforderter Wissendrang und die Langeweile einen Streich .

129 im Jahre Bargaahns

02. Januar im Jahre 129
Welch eine hohe Ehre ! Askahal die Hohepriesterin der Dunkelelfen des Dunklen Reiches besucht überraschend unseren Herren. Ihre einzige Begleitung ist Ihr Sohn >Der in Ungnade Gefallene<, das Herzblut seines Vaters Asmardin. Es ist wahrlich erstaunlich das Sie auf ihren pompösen Hofstaat verzichtet der sie ansonsten umgibt. Mir wird die Ehre zuteil, den kleinen Prinzen zu unterhalten während sich die Säulen unseres Reiches um wichtigers kümmern.Es scheint, daß der Hohepriester mit wichtigerem beschäftigt ist und höchstwahrscheinlich seiner Gattin auftrug, alleiene alle wichtigen Dinge mit meinem Herren zu besprechen.

15. Februar im Jahre 129
Es scheint, daß die hohe Herrin insgeheim abgereist ist . Denn als ich heute Morgen meinen Rundgang machte, fiel mir auf, daß eine Dienerin die Zimmer, welche von Askahal und ihrem Sohn genutzt wurden, säuberte. Ab und zu kommt es mir vor, als wäre ich nicht der Chronist sondern ein Außenstehender, der nur ein paar Brocken vorgesetzt bekommt um sich selbst daraus einen Reim zu machen.

10.Mai im Jahre 129
Lautes Gebrüll weckte mich heute aus tiefen Schlummer. Mitten in der tiefsten Nacht Reiste Hohepriester Asmardin mit seiner gesamten Leibgarde an. Bei Bargaahn, er hat es also geschafft, daß Geheimnis der magischen Portale zu enträtseln. Draußen vor der Festung , so erzählte eine Wache, sei ein gigantisches schwarzes Tor erschienen, aus dem der Hohepriester mit seiner Leibgarde getreten ist und umgehend einlaß forderte , da er sonst die Burg in Schutt und Asche legen würde. Eingeschüchtert von dieser Drohung öffneten die Wachen die Torflügel um dem Herrn der Schatten Einlaß zu gewähren. Wutentbrannt schritten dieße geschloßen vor den Audienzsaal meines Herren und stellten Ihn zur Rede: « Wo ist mein Sohn? « scharf wie die Sense des Todes schnellten die Worte von den Lippen des erzürnten Vaters. Mein Herr jedoch blieb ungerührt und Antwortete : « Woher soll ich das wissen; bin ich Bargaahn? Wahrscheinlich wurde er von den Schergen des Trawonischen Geschmeiß entführt um dich damit zu erpressen. Aber wie du selbst nur zu gut weißt, mein lieber Schüler, bedeuten dir die Leben deiner Liebsten nicht viel. « Bevor Asmardin jedoch darauf antworten konnte fügte mein Herr noch folgendes hinzu: « Sei Gewiß sie wollen nur eins damit erreichen , Zwietracht unter den unseren zu sähen um uns zu Schwächen . Und nun geh bevor du einen Fehler begehst« Und so schnell sie kamen, waren sie wieder verschwunden.

15. November im Jahre 129
Wutentbrannt gehen die Truppen Asmardins gegen den »Bronzenen« vor.

130 im Jahre Bargaahns

17. März im Jahre 130
Es ist vollbracht ! Der »Bronzene« fiel wie eine vom Falken geschlagene Taube vom Himmel. Denn der geballten Macht von fünf dunklen Engeln hatte auch dieser nichts entgegenzusetzen. Es ist schon fast erschreckend, über was für eine Macht der Hohepriester verfügt !

08.August im Jahre 130
An diesem Tag geschah das Unmögliche. Je fünf Parlamentäre vom dunklen Reich und von Trawonia treffen sich an einem neutralem Ort um einen Waffenstillstand über fünf Jahre auszuhandeln.

18.August im Jahre 130
Der Handel ist perfekt ! Diese einfälltigen Idioten geben uns wirklich fünf Jahre Zeit um unsere Truppen neu zu reformieren !

24.Dezember im Jahre 130
Heute traff eine seltsame Gestallt mit kleinem Gefolge in unserer Burg ein. Allein, daß sie nicht schon vor unseren Toren niedergemacht wurden, grenzt schon an ein Wunder. Das erstaunlichste ist jedoch, daß der Anführer von diesem verlausten Haufen sogar eine Audienz bei unserem Herren bekommt. Der Fremde entpuppt sich als Frater Tellurion vom Orden der Reinheit. Und er bietet unserem Herren geheime Abschriften eines ehemaligen Großmeisters vom Orden des Schwertes , ein gewisser Beren von Prahtanperk, zum Tausch gegen ein unbedeutendes Artefakt der primitiven Echsenwesen an.

131 im Jahre Bargaahns

3.Januar im Jahre 131
Unser Herr scheint wahrlich milder geworden zu sein ! Er geht dn Handel nach reiflicher Überlegung ein und läßt das Gewürm glücklich von dannen ziehen. Seltsam, seltsam…

17. Mai im Jahre 131
Im fernen , lieblichen Osten schließt sich uns ein wilder Stamm Barbaren an. Oder sollte ich sagen, daß unser Hohepriester es wieder einmal geschafft hat, eine Horde von unbekehrbaren Heiden zu unterwerfen und jene sogar noch am Leben ließ um sie als Krieger der dunklen Armee für die finale Schlacht gegen Trawonia einzusetzen. Den eins ist gewiß ! Die Niederlage Trawonias ist das Tor zu den westlichen Heidenländern! Erst wenn dieses unbekehrbare Volk ausgelöscht ist, können die restlichen primitiven Kulturen den Segen des wahren Glaubens erlangen.

15.Oktober im Jahre 131
Es ist unglaublich ! Spione meines Herren berichten von einem Gerücht das , wenn es sich bewahrheitet, uns einen unglaublichen Vorteil gegenüber den Trawoniern bringen könnte. Den Berichten der Schattendiebe zufolge sollen sich damals bei der Abschwörung Asmardins eine kleine handvoll Spitter vom Blutstein gelöst haben und sich außerhalb der Burg befinden. Obwohl mein Herr weiß, daß der Blutstein an die Feste Aquillon gebunden wurde , durch diese Hurensöhne Bahamuths, schenkt er diesen Gerüchten glauben. Noch in der selben nacht werden die fähigsten Spione erneut ausgesannt um über diese unglaubliche Geschichte noch mehr herauszufinden. Barghaan möge mit uns sein!

132 im Jahre Bargaahn

31.Dezember im Jahre 132
Das ganze Jahr über wurden eifrig Vorbereitungen für den finalen Sieg getroffen. Die dunklen Flammen zu Arkannath öffneten unter Aufbietung all ihrer Macht ein Tor zur Spähre der Saarkjiis und erbaten die Unterstützung des Schwarzen Drachen Craidor für siebentausend Trawonische Gefangene. Die Priester Bargaahns reanimierten fünftausend Tote zu seelenlosem Leben um sie dem Feind in der Schlacht entgegenzuschicken. Mein Herr jedoch tat nichts , außer in seinen Unterlagen zu lesen und die Spähren zu bereisen.

133 im Jahre Bargaan

29 Januar im Jahre 133
Die Spione sind zurückgekehrt. Voller Angst berichten sie meinem Herren, daß die Splitter unauffindbar sind. Die Welt steht Kopf ! Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen läßt mein Herr Gnade vor Recht ergehen und bestraft diese Versager nicht. Bei Bargaahn, schuld daran sind nur diese Verfluchten Bücher des Ordens zum Schwert, sie scheinen meinem Herren die Sinne zu verschleiern. Oh bei Bargaahn was tue ich nur ? Diese groben Entwürfe für die Heillige Chronik dürfen nicht in die Hände meines Herren gelangen! Denn sonst werde ich ins Ewige Licht geschleudert!!.

08 Juli im Jahre 133
Die Pioniere und Schanzenbauer haben sich bereits in der Feste Tendom eingefunden und beginnen mit dem Bau von Belagerungstürmen , Katapulten , Speerschleudern und sonstigem Kriegsgerät. All das scheint meinen Herren gar nicht zu interessieren.

30.November im Jahre 133
Heute traff Feldmarschall Pentarion ein.Unter seiner Führung stehen die bekehrten Kriegsgefangenen Trawonias, welche laut Abkommen mit Trawonia freigegeben werden. Im Gegenszug bekommen wir über sechstausend Gefangene zurück. Was unser Gegner jedoch nicht weiß ist die Tatsache, daß alle ihre »Heimkehrer« »Schläfer« sind welche umgehend nach ihrem Eingliederungsprozeß mit Sabotage und Spionage die Moral der Trawonier untergraben werden. Bei dem einzig wahren! Trawonia muß fallen!

134 im Jahre Bargaahns

28.Februar im Jahre 134
Der Großteil aller Bauarbeiten ist beendet. Nur noch die vollgepanzerten Truppenzüge müssen noch mit Eisen beschlagen werden . Genauso stellen uns die barbarischen Steppenpferde vor ein kleines Problem. Sie zuzureiten ist schlimmer als einem Barbaren das Essen mit Messer und Gabel beizubringen.

12. Mai im Jahre 134
Welch ein Spektakel! Alle Acht Fürsten des Chaosreiches sind in Tendom eingetroffen und mit Ihnen mehr als zehntausend Bedinstete, Sklaven, Diener, Händler und Höflinge. All das nur, um die Mächtigsten unseres Reiches zu umsorgen, so das sich diese nur noch um die Umsetzung des « Großen Planes « kümmern können.

14.August im Jahre 134
Die letzten Fürsten reisten heute ab. Nach nun mehr als drei Monaten sind die Strategischen Plannungen abgeschlossen. Wenn Bargaah es will, werden wir siegen.

135 im Jahre Bargaahns

08.Januar im Jahre 135
Noch acht Monate bis zum Krieg . Mein Herr umgibt sich seit einiger Zeit mit einer fast schon »menschlichen« Milde. Wenn ich nur wüßte was vor sich geht.

17.Mai im Jahre 135
Endlich lößt sich das Rätsel auf! Heute bat mich mein Meister in sein Studirzimmer und fragte mich, ob ich nicht gern einen Blick in dieses wunderschöne Büchlein werfen wolle. Etwas eingeschüchtert von seinem unheimlichen Lächeln , man muß wissen, ich sah meinen Meister noch nie lächlen, zögerte ich … um dann doch von meiner Neugierde überwältigt in dem Buch zu lesen.

15.Juni im Jahre 135
Dank der Gnade meines Meisters lebe ich noch . Dieses Buch würde jeden vernichten der nicht stark genug ist, das zu ertragen was diese scheinbar lebendigen Buchstaben mit einem schwachen Geist anstellen. Das einzige, woran ich mich noch errinnern kann, ist der Name des Buches: Liber Metamorphosis. Wahrhaft ein Meisterwerk der Magie!

12.Juli im Jahre 135
Während die ganze Provinz fieberhaft die letzten Tage des Waffenstillstandes zählt, läßt mein Meister aus unerfindlichen Gründen verschiedene Zimmer der Burg neu einrichten. Als ich Ihn erfürchtig fragte »Oh Herr werdet Ihr mit in die Schlacht ziehen?« sagte er »Wenn ich in die Schlacht ziehe, werde ich an der Seite des Dijai Dans kämpfen , denn dannach wird es nie wieder eine Schlacht geben. Dieser Krieg ist nur ein kleines Zwischenspiel im großen Plan unseres Herren«. »Oh Herr, glaubt Ihr, daß wir Trawonia besiegen werden?« Darauf sagte er mit undurchdringlichen Blick »Die Zeit wird es zeigen«.

10.August im Jahre 135
Alle Truppen sind Kampfbereit und lauern hinter dem Hügel der Neutralen Zone. Die Generäle warten nur noch auf das Zeichen der zurückkehrenden Parlamentäre. Das Zeichen wird gegeben! Nun ist es soweit , ist erst diese Schlacht geschlagen, werden wir eine Provinz nach der anderen einnehmen. Und binnen zwei Jahren wird Trawonia in unserer Hand liegen. FÜR IMMER!!!!! Sapperlot ! es ist nicht zu glauben diese feigen Trawonischen Hunde ziehen sich im Eiltempo zurück. Das ist ihr Todesurteil. Wir werden sie wie die Hasen durch ihr eigenes Land jagen um sie dann am Ende zu erlegen wie ein Jäger seine Beute!
Bei Bargaahn !!!!! Es ist eine Dalle! diese verfluchten Zwergenpioniere der Trawonier haben den kompletten Talboden, in dem nur ein kleiner Teil der Trawonischen Armee lagerte, unterminiert. All unsere Schwergepanzerten Reiter verenden in Gruben aufgefüllt mit eisernen Spornen. Doch unsere Untoten hält dies nicht auf!
Oh nein, diese Ordensbrut beschießt uns mit Riesigen Kuhmägen gefüllt mit geweihtem Wasser. Welch ekelhafte Niederträchtigkeit.
Doch wartet nur, bis die Nacht Kommt ! Denn dann werden Asmardin und seine Truppen über euch herfallen und der Tod wird reiche Ernte halten!
Es ist zum wahnsinig werden, der ganze Talkessel geht in Flammen auf. Wor haben diese Ungläubigen nur diese Mittel her?
Und während unsere Truppen versuchen, das Feuer zu umgehen, ziehen sich die Trawonier zurück ohne auch nur einen einzigen Mann verloren zu haben.
Leider war mir nicht erlaubt, der Generalstabsbesprechung beizuwohnen, doch den darauffolgenden Hinrichtungen und umgehenden Umverteilungen der Führungskompetenzen nach zu schließen, war der Hohepriester sehr unzufrieden mit dem Ausgang des Heutigen Tages.

136 im Jahre Baarghans

19. September im Jahre Baarghans
Nach mehr als zwei Monaten des Wartens sind unsere Truppen wieder in voller Stärke aufgebaut. Diesmal lassen wir uns in keinen Hinterhalt locken.

23. September im Jahre 136
Verrat! Der persönliche Diener unseres Hohepriesters wurde hinterrücks ermordet. Asmardin tobt vor Wut. Anscheinend wurden ihm einige seiner wichtigste Utensilien gestohlen. Ein schlimmes Zeichen wenn selbst in unseren Reihen Spione der anderen Seite Dienst tun ohne bemerkt zu werden.

25. September im Jahre 136
Hat unser Gott uns verlassen? Mitten im September bricht ein Schneesturm an und macht es unseren Truppen, zumindest den menschlichen, unmöglich weiterzumasrschieren. Unter Zähneknirschen veranlaßt die Heeresführung den Aufbau eines Winterlagers.

137 im Jahre Baarghans

27. März im Jahre 137
Ein drittel unserer Truppen ist durch diesen unnatürlichen Winter kampfunfähig oder erfroren. Mißmutig werden die Befehle zur Aufteilung der Armee erteilt um unsere gigantische Streitmacht schneller agieren lassen zu können.

14. Juni im Jahre 137
Es ist soweit! Letztendlich haben wir es doch geschafft diese feigen Hunde zu stellen! Feldmarshall Pentarion steht der Streitmacht des Ordens zum Schwert in der Ebene zu Aquillon gegnüber. Die Schlacht war kurz und grausam. Der Bote, der mir diese Nachricht überbrachte war der einzige der fliehen konnte als Pentarions Armee völlig vernichtet wurde.

10. September im Jahre 137
Überall an der Grenze zu Aquillon herrscht Krieg. Der schwarze Drache, beschworen durch unseren gloreichen Magier, wird von einem gigantischen silbernen Drachen in Schach gehalten. Als wäre dies nicht schlimm genug, wendeten sich die Orkkrieger unserer Armeen auf ein Zeichen der trawonischen Truppen gegen uns. Dieser Verrat erschwerte uns das Vorrücken noch weit mehr.

138 im Jahre Barghaans

14. Februar im Jahre 138
Unsere Truppen haben sich von all diesen Rückschlägen erholt und marschieren jetzt mit selbstmörderischer Vehemenz Richtung Aqillon.

23. März im Jahre 138
Die Provinz Jerda ist wieder in unserer Hand ! Langsam aber sicher graben wir den Aquilloniern das Wasser ab.

27. August im Jahre 138
Wehe uns ! Während die Armee unter Führung des Generals Hashrock Jerda einnahmen, wagten die Furien aus Ra’kahal einen Ausfall und rieben die Armee des Generals Armagonn, welcher nur noch zwanzig Meilen vor unserem alten Ztützpunkt der Feste Askahal entfernt war, zur Hälfte auf und zwang sie somit zum Rückzug.

14. Oktober im Jahre 138
Trotz aller Anstrengungen gelingt es uns nicht, den Wiederstand der Trawonier zu brechen. Für jeden den wir erschlagen nimmt ein neuer seinen Platz ein. Sogar die Kinder der Heiden bewaffnen sich.

139 im Jahre Barghaans

14. April im Jahre 139
Rückzug an allen Fronten! Mit der Macht ihrer heiligen Artefakte sind uns die Trawonier überlegen. Unsere Truppen verfallen in Panik wenn sie die zarten Kriegsflöten, welche so gräßlich süß durch Mark und Bein fahren gepaart mit den Gesängender der Ordenskrieger Achenars und des Ordens zum Schwert, hören.

17. November im Jahre 139
Heureka! Es fällt Schnee ! Das bedeutet auch die Truppen Trawonias müssen Lagern. Das wiederrum gib uns Zeit uns neu zu sammeln, denn ohne unseren Hohepriester Asmardin, der nach der gestohlenen Rolle aus den Curam Torrol sucht, können wir den Krieg nicht gewinnen. Wenn wir nur diese Rolle besitzen und identifizieren könnten, dann würde unser Herr zu seiner alten Macht erstarken und uns zum Sieg führen.

13. Dezember im Jahre 139
Mein Herr hat mich zur Feste Tendom zurückbeordert. Er meint, es gäbe wichtigeres als dieses »Geplänkel« !! Was geht nur in ihm vor? 140 im Jahre Barghaans

17. März im Jahre 140
Seit Monaten habe ich nur spärliche Informationen über den Verlauf des Krieges sammeln können. Es sieht sehr schlecht um unsere Truppen aus. Inzwischen dessertieren immer mehr Krieger, um sich den Trawoniern zu ergeben, oder in ihr Heimatland zu fliehen. Auch mein Herr hat sich schon seit Monaten in seine Privatgemächer zurückgezogen. Ich hoffe, er findet einen Weg, um das Blatt zu wenden.

19. September im Jahre 140
Der Feind ist nur noch einhundert Meilen von der Feste Tendom entfernt, doch meinen Herrn scheint dies gar nicht zu kümmern.

10 Oktober im Jahre 140
Welch hoher Besuch ! Der Hohepriester Asmardin persönlich erscheint, begleitet von Askahal vor unseren Toren um einer Einladung meines Herrn zu folgen. Seltsam, daß ich nicht informiert wurde um einen würdigen Empfang Vorzubereiten.

10 Oktober im Jahre 140
Ich weiß, daß ich mein Leben verlieren werde, sollte mich mein Herr erwischen während ich hier an der Tür lausche, aber meine Berufung befiehlt mir, die Wahrheit aufzuschreiben. Der wirkliche Grund weswegen mein Herr Asmardin zu sich lud war der, daß er einen Weg fand, ein Grimoaire zu schaffen welches die Macht hatte Asmardin wieder seinen Körper zurückzugeben. Mißtrauisch fragte Asmardin meinen Herrn was denn der Preis für dieses Geschenk wäre. Die Worte meines Herrn lauteten: »Der Name bestimmt, ob du dem Dunkeln oder dem Licht auf ewig angehören wirst, also entscheide dich für immer der dunklen Seite zu dienen.« Der Hohepriester willigte ein. Für die nächste Nacht war das Ritual angesetzt. Barghaan möge mir vergeben. Auch das Gespräch welches zwischen meinem Herrn und Askahal stattfand belauschte ich. Und es schockierte mich zutiefst. »Er hat den Köder angenommen und zappelt an der Leine wie ein Fisch der zu gierig ist« sagte mein Herr zu Askahal. Sie fragte ihn darauf: »Was machst du mit ihm, wenn er in der Kugel gebannt ist?« »Ich werde ihm eine Lehre erteilen, die er nie vergessen wird….«

Mein Name ist Korosh Ad’Suuhn aus dem 31. Kreis der Macht zu Ehren der unermesslichen Finsternis. Ihre finstre Herrlichkeit, As-Dar, As-Sho’Zhar, Evit’Khan, As-Tor, As-Nai’Tarr, Atem des Schwarzen Drachen, Gefälligstes Kind Barghaans, seiner unermesslichen Finsternis, Trägerin des Dolches der Nacht, Herrscherin von Barghaans Gnaden aus dem Inneren Kreis, Imperatrix Elementarum aus dem Ersten Kreis der Macht zu Ehren der gesegneten Finsternis hat mir aus Anlass der Gründung der Academia Nocturna die ehrenvolle Aufgabe übertragen, die Chroniken der schwarzen Herzen mit neuem Leben zu füllen. So gebe ich mich der ehrenvollen und schwierigen Aufgabe hin, erneut die Ereignisse festzuhalten, wie sie geschahen seit dem Jahre 140 zu Ehren Barghaans.

Der Ungenannte ist verschwunden. Ich darf mich glücklich schätzen einer von den wenigen zu sein, die von ihm wissen und immer noch existieren dürfen. Der erste Kreis zog sich in seine Festen zurück und überlässt die regierenden Aufgaben seinen Untergebenen. Selbst der Sohn des Ungenannten scheint vom Erdboden verschluckt zu sein.

Das Jahr 141 zu Ehren Barghaans

Seit mehr als einem Jahr herrscht pure Anarchie. Das Reich beginnt zu zerfallen und die ersten Provinzen sagen sich los vom Bund. Der ganze erste Kreis ist verschwunden und ohne Führung hält das unkontrollierte Chaos seinen Einzug. Gar lichte Zeiten brechen über das Land herein!

Die Jahre 142 - 611 zu Ehren Barghaans

Aus diesen Jahren ist so gut wie keine Information mehr zu finden und das was ich auftreiben konnte wurde konfisziert. Nur von den zwei Jahren davor durfte ich berichten. Anscheinend will mein Shto Nok nicht, dass zuviel bekannt wird. Nur der, der die Ereignisse miterlebt hat, soll sich derer erinnern. Nun, so werde ich wie angeordnet den Mantel des Schweigens über diese Jahrhunderte ausbreiten.

Das Jahr 612 zu Ehren Barghaans


05. Mai im Jahre 612
Mit einem feierlichen Akt gründete heute Askahal persönlich die Academia Nocturna in Nai-Taraq. Erneut öffnen sich die Pforten des Wissens um das Land wieder zu alter Stärke zurückzuführen. Die ersten Dozenten und Scolaren ziehen bereits in die Hallen ein, um ihr Wissen zu mehren und den Grundstock für die Wiederauferstehung Torog Nais zu bilden.

06. Mai im Jahre 612
Auf Befehl Askahals werden den Provinzen neue Namen gegeben und erneut erhebt sich das Reich aus der Asche des Vergangenen. Neue und alte Stärke hält Einzug im Land!
Lang lebe Cullam Toroll, Korai Anath, Asraqk Thul, Kur’Tash, Sentarrak, Korresh, Torog Karh, Xarlaan, Nagrok und Atrak Dhun!!


Das Jahr 614 zu Ehren Barghaans


20. März im Jahre 614
Vereinzelt haben Truppen des verhassten Lichtes versucht die erneute Stärkung des Reiches aufzuhalten. Sie sind in den Südwesten des Reiches eingedrungen, doch wir haben sie sofort eingekesselt und vollständig aufgerieben. Unsere Priester haben den Boden ausgesegnet und die Gebeine unserer Gefallenen nach Cullam Toroll gebracht. Welch eine Niederlage für den Prahler!

13. April im Jahre 614
Ein Dekret Askahals wurde erlassen, dass eine Reform der Infrastruktur bestimmt. Allzu viele Strassen wurden ohne Logik in unnötigen Kurven über Landstriche gebaut die derer nicht bedürfen. Was für eine Verschwendung von wertvollem Material. Aber endlich hält die Zivilisation wieder ihren Einzug. Lange ist es her, seitdem solch eine Begeisterung, ja solch eine Aufbruchsstimmung zu spüren war.

29. Juli im Jahre 614
Ein Waffenstillstand mit Trawonien wurde erzielt. Diese Narren! Jetzt sollten sie angreifen, aber feige wie sie sind lassen sie es zu, dass unsere Stärke weiter wächst. Sie rennen in ihr eigenes Verderben und merken es nicht einmal. Welch Schwäche!! Aber es war ja nicht anders zu erwarten.

Das Jahr 615 zu Ehren Barghaans


04. April im Jahre 615
Der Neubau der Strassen und Wege geht gut voran. Die größeren Städte wurden bereits von Schwäche und Abfall gereinigt und schon sind die Verbindungswege der Provinzen fertiggestellt. Alles modernisiert sich.
KA’MATAR VA TOROG NAI!

15. Juli im Jahre 615
Der Ausbau gestaltet sich anscheinend schwieriger als bisher angenommen. Tausende von Sluudshe aus den nördlichen Landen werden geholt um den Zeitplan einhalten zu können. Der mit der Durchführung betraute Verantwortliche wurde nach Arkanath gerufen um Rechenschaft über die Verzögerung abzulegen. Schon wird sein Name nicht mehr genannt. Gerüchten nach soll er hinter den Osten geschickt werden.

Das Jahr 616 zu Ehren Barghaans


03. März im Jahre 616
Der Winter war überaus hart. Wir müssen uns Nahrung aus den anliegenden Ländern holen. Doch diese sogenannten Fürsten sind gerne bereit Tribut zu entrichten. Sie zittern vor der Macht unserer Truppen!

30. April im Jahre 616
Wie bereits angedeutet, hat sich die Nahrungssituation erheblich verbessert. Es gab zwar noch ein paar Aufrührer, besonders im Norden Richtung der großen See, aber das Q’lon hat sich deren angenommen.

05. Mai im Jahre 616
Die Feierlichkeiten in diesem Jahr waren besonders ruhmreich. Eine bemerkenswert hohe Anzahl an freiwilligen Opfern gab es. Auf Nachfrage von mir wurde jedoch die Zahl verheimlicht. Und das mir? Mag es vielleicht mit meinem vorhergehenden Eintrag zusammenhängen? Und selbst wenn, der Tag des Herren wurde gebührend gefeiert!

Das Jahr 617 zu Ehren Barghaans


07. Januar im Jahre 617
Heute hat Askahal eine Truppe ihrer zuverlässigsten Krieger in den Nord-Westen geschickt. Ich habe sie angefleht mitgeschickt zu werden, aber ich wurde ohne eine Erwiderung aus dem Raum verwiesen. Es muss wohl ziemlich unwichtig sein, wenn es nicht nötig ist, dass der Chronist des Reiches dabei ist um es zu dokumentieren.

Das Jahr 618 zu Ehren Barghaans


20. Januar im Jahre 618
Das Land blüht und gedeiht. Keine Spur ist mehr zu sehen von den primitiven Anlagen der alten Kriegsfürsten und Chaos-Lords. An ihre Stelle ist eine neue Epoche getreten und ich bin stolz, dies dokumentieren zu dürfen! Ich bin mir sicher, dies wird als das Ruhmreiche Zeitalter in die Geschichte eingehen und ich werde meinen Beitrag dazu leisten.

18. März im Jahre 618
Eine merkwürdige Nachricht erreichte heute meinen Patron. Der Bote sprach von schwarzen Galeeren woraufhin ich sofort aus dem Raum geschickt wurde. Was die nur für ein Aufhebens machen wegen ein paar kleinen Schiffen. Nun, ich werde mich jetzt lieber wichtigeren Dingen widmen.

Das Jahr 619 zu Ehren Barghaans


14. Oktober im Jahre 619
Die Truppen, die vor mehr als zwei Jahren Richtung Thaskar in Marsch gesetzt worden waren kehrten heute zurück. Der befehlshabende Kuteromn erstattete sofort Bericht. Sie scheinen etwas gefunden zu haben. Aber die Imperatrix wirkte nicht besonders beunruhigt. Ich schnappte nur Bruchstücke auf, aber es ging um Säulen, Engel und eine merkwürdige Hand. Das Gespräch war mir überhaupt nicht geheuer und so war ich erleichtert, als Askahal mich aus dem Raum verwies. Man sollte die Namen der obersten Verkörperungen der Aspekte Barghaans nicht so schamlos behandeln!

Das Jahr 620 zu Ehren Barghaans

03. Februar im Jahre 620
Der Waffenstillstand hat nur sechs Jahre gehalten. Sie haben es schließlich doch eingesehen, welchen Fehler sie begangen haben. Doch jetzt ist es zu spät! Zu Tausenden strömen unsere Truppen dem Feind entgegen und schon ist dieses Westwood ein einziger Schauplatz von unserer überlegenen Stärke!

10. April im Jahre 620
Unsere glorreichen Truppen rücken Stück für Stück vor. Der Arwed ist schon in Sicht und immer mehr Trawonier werden ins Wasser getrieben, wo sie jämmerlich ersaufen.

Das Jahr 621 zu Ehren Barghaans


02. Januar im Jahre 621
Das Neue Jahr beginnt mit einem herben Rückschlag für die Fehdearmee im Süden. Der neuernannte Toolshar’Nai Ber’Gorak von Nagrok, der schon so viele Jahrzehnte dem Feind getrotzt hat, wurde ermordet aufgefunden. Sein Stellvertreter ist der Lage nicht gewachsen und so ziehen wir uns kontrolliert zurück. Welch Schmach. Aber zumindest war man in der Lage den Mörder unseres Fehdeführers ausfindig zu machen. Es war nicht mehr viel außer verbranntes Fleisch von ihm übrig. Anscheinend hat der Auftragsgeber dafür gesorgt dass wir nichts von diesem feigen Plan erfahren. Aber ein neuer Toolshar’Nai soll Gerüchten zufolge schon erwählt worden sein, wenn auch sein Name noch unbekannt ist.

14. März im Jahre 621
Die Front wird neu strukturiert. Ein Ausdruck, den ich zu deuten gelernt habe.

02. Juli im Jahre 621
Unsere Truppen marschieren wieder vorwärts. Doch Askahal ist erzürnt und von der Heeresführung ward niemand mehr gesehen. Allerdings sind die Truppen des Prahlers wieder am rennen. Es müssen fähige Leute sein, die ohne einen Oberkommandierenden solche Fortschritte erzielen.

31. November im Jahre 621
Der Winter hält seinen Einzug und verhärtet die Fronten. Beinahe wäre es den feindlichen Truppen gelungen nach Korresh vorzurücken. Welch Schande wäre ein Kampf in einer unserer ureigensten Provinzen gewesen? Doch der neue Toolshar’Nai scheint ein fähiger Mann zu sein. Auf Befehl Askahals wird der Name von ihm aus der Chronik gestrichen.

Im Jahre 622 zu Ehren Barghaans


09. Januar im Jahre 622
Ich wusste es! Mein Vertrauen in ihm war gerechtfertig. Welch grandioser Plan, als unsere Truppen vorrückten. Ich wollte die brillante Strategie hier für die Nachwelt dokumentieren doch unter Androhung des ewigen Lichts füge ich mich und beschränke mich auf die Tatsache des überwältigen Sieges. Was daran wohl so besonders war?

13. April im Jahre 622
Ich denke es wird noch länger einen Kampf um Westwood geben. Die Trawonier scheinen es nicht einzusehen, dass dieses Land unser eigen ist. Aber wir haben uns an der Küste festgesetzt. Von hier aus wird unser Siegeszug unaufhaltsam sein!

Das Jahr 623 zu Ehren Barghaans


04. Juni im Jahre 623
Heute erreichte eine Gesandtschaft eines Barbarenstammes meinen Herrn. Hünenhafte Wesen, selbst die Frauen waren um Haupteslänger größer als ich. Was mich aber am meisten verwundert ist die Abwesenheit von zivilisierten Werkzeugen! Warum gibt sich Askahal nur mit diesen Kreaturen ab? Das schlimmste ist, dass ich kein Wort von dem Gespräch verstehen konnte. Es ist fast so als wäre kein Wort über die Lippen der Sprecher gedrungen. Aber Askahal hat verstanden. Ein weiterer Beweis ihrer Stärke!

30. Juli im Jahre 623
Lange sind sie geblieben, doch heute zur Mittagzeit reisten sie wieder ab Richtung Osten des Landes. Das erweckte meine Neugier, denn im Osten gibt es nichts, wo sie hinkönnten. Sind sie vielleicht aus dem Steppen Xarlaans? Das ist es! Sie werden aus dieser Dämonenstadt stammen.

Das Jahr 624 zu Ehren Barghaans


29. Oktober im Jahre 624
Es muss Jahre her sein, seitdem ich das letzte mal etwas von schwarzen Galeeren gehört habe, doch heute fiel wieder dieser Begriff. Verwundert blickte ich auf, als mein Gastgeber gegenüber einem Anwesenden eine Bemerkung darüber fallen lies. Doch als ich ihn darauf ansprach befahl er mir unter Androhung der Exekution dies nie wieder zu tun. Ich sollte schleunigst vergessen und schon während ich diese Zeilen schreibe bemühe ich mich das aus dem Geist zu verdrängen was damit auch nur im Entferntesten zu tun hat.

Das Jahr 625 zu Ehren Barghaans


03. April im Jahre 625
Eine neue Provinz findet seinen Platz im Reich. Kur’Rak Zhuul ist der Teil des ehemaligen Westwoods östlich des Arwed. Das Land wächst und wächst. Eine Abordnung Askahals wird in diese Provinz geschickt und ich werde mitgehen. Ein Tatendrang breitet sich in mir aus. Ich werde in der Lage sein direkt an der Front die Größe Barghaans festzuhalten!

Das Jahr 642 zu Ehren Barghaans


11. Mai im Jahre 642
Diese Elenden Hunde von Dämonenpack! Meine Aufzeichnungen der letzten 17 Jahre wurden vernichtet. Seiten über Seiten wertvollster Information, die nicht wieder herzustellen sind. Ich kann mich glücklich schätzen, dass Askahal mich am Leben gelassen hat. So etwas darf mir niemals wieder geschehen und deswegen werde ich in Zukunft entsprechende Maßnahmen ergreifen.

14. Mai im Jahre 642
Der schwarze Limes wird wieder aufgebaut. Auf Befehl des ersten Kreises wird aus ganz Torog Nai schwarzer Obsidian an die Grenze zu Trawonien gebracht, um den Aufbau der neuen Armeen in Kur’Tash zu schützen. Das Reich blüht unter der Herrschaft Askahals!

Das Jahr 643 zu Ehren Barghaans


13. Januar im Jahre 643
Unsere Truppen rücken über den Arwed vor und dringen in den Teil namens Kerarwed der abtrünnigen Provinz Trawoniens ein. Es ist ein grandioser Sieg, denn vom Gegner ist keine nennenswerte Gegenwehr zu bemerken. Wir erobern weite Landstriche nahezu intakt. Der perfekte Nachschub für unsere Krieger.

01. März im Jahre 643
Seit Wochen halten wir uns in unserem neuen Land und schon ist der erste provisorische Limes aus Holz und Stein errichtet. Die ersten Ingenieurstruppen sind unterwegs um diesen Wall durch den Schwarzen Limes zu ersetzen und noch immer versucht niemand uns die Herrschaft streitig zu machen. Haben wir dieses primitive trawonische Heer soweit geschlagen, dass sie uns nicht mal mehr mit Mistgabeln angreifen können? Wir sollten jetzt vorrücken! Ich werde dies meinem Herrn vorschlagen…

02. März im Jahre 643
Mein Meister zwingt mich, diese Worte niederzuschreiben, auf das ich mir niemals mehr anmaßen werde, über Dinge nachzudenken und zu schreiben, die mich nichts angehen.

22. Juli im Jahre 643
Der Feldzug im Norden des Reiches geht gut voran. Toolshar’Nai Gortha aus dem 21. Kreis der Macht schafft es, große Erfolge zu vollbringen und erobert weite Teile des ungläubigen Xanadiens. Das Reich wächst und wächst!

Das Jahr 644 zu Ehren Barghaans


01. Februar im Jahre 644
Der Vorstoß in Xanadien wurde wegen des starken Winters etwas verzögert. Die menschlichen Truppenteile verlieren an Stärke durch diese enorme Kälte. Aber auch wenn ich sie nicht mögen muss, so muss ich doch mit ihnen leben. Immerhin teilt mein Meister meine ablehnende Meinung!

27. April im Jahre 644
Ein großer Teil des hinderlichen Schnees ist geschmolzen. Das ewige Kanji gegen das Licht wird nun auf diesem Schlachtfeld fortgesetzt.

30. Juli im Jahre 644
So kalt der Winter war, so heiß wurde der Sommer. Ein großer Teil der diesjährigen Ernte ist vertrocknet. Es gibt keine offiziellen Verbindungen aber ich bin mir sicher, dass dies mit dem Rückruf der Truppen im Norden zu tun hat. Sollte mein Herr dies jemals lesen werde ich meiner jämmerlichen Existenz wohl ein jähes Ende gesetzt haben.

Das Jahr 645 zu Ehren Barghaans


25. August im Jahre 645
Unsere siegreichen Armeen sind wieder ausgezogen um die Stärke des Landes weiter zu vergrößern. Der Süden des Reiches ist gesichert und nun streben wir danach uns mehr Lebensraum im Norden zu verschaffen. In den letzten Jahren hatten wir uns eine gute Ausgangssituation geschaffen, die wir jetzt ausnützen werden. Man berichtete mir, dass erste Feindkontakte bereits für den morgigen Tag zu erwarten sind. Ich harre der Dinge, die da kommen.

02. September im Jahre 645
Es dringen Gerüchte über einen großen Sieg der dunklen Truppen zu uns durch. Doch noch ist kein Bericht von Gortha selber zu uns gekommen. Aber nichts lässt mich an diesen Geschichten zweifeln, was sollte unsere schon Stärke aufhalten können?

Das Jahr 646 zu Ehren Barghaans


14. Juli im Jahre 646
Heute kam ein großgewachsener Krieger zu mir. Er trug einen merkwürdigen Helm mit zwei Hörnern aus Stahl an den Seiten. Als ich ihn fragte was er hier wolle antwortete er: „Wage es nie wieder mir diese Frage zu stellen, Schreiberling. Mein Name ist Gortha aus dem 16. Kreis der Macht zu Ehren Barghaans. Und jetzt tritt bei Seite!“ Ich gestehe ich erstarrte vor Angst, war ich es doch nicht gewohnt diesen Toolshar’Nai des Reiches vermummt vor mir zu sehen.

21. Juli im Jahre 646
In letzter Zeit mehren sich die Besuche von Gortha in unserer Feste. Was er hier wohl treibt? Ich frage mich warum er immer diesen Helm trägt?

24. August im Jahre 646
Ich habe Gortha seit Tagen nicht mehr gesehen. Welch Erleichterung! Soll er sich um die Fehde im Norden kümmern und nicht auf Hofe Askahals sein Unwesen treiben

Das Jahr 647 zu Ehren Barghaans


02. März im Jahre 647
Er ist wieder zurückgekehrt. Oh welch Hass ich langsam für ihn empfinde. Es ereignet sich immer öfters, dass er und Askahal alleine Beratungen führen, ohne dass ich dabei sein darf. Aber ich wage es nicht etwas zu sagen. Zu mächtig ist er im Moment noch für mich.

04. März im Jahre 647
Ich werde das Gefühl nicht los, dass jemand an meinen Aufzeichnungen war. Auch wenn keine sichtbaren Spuren zu erkennen waren. Wahrscheinlich sind das nur meine gereizten Sinne. Spannung liegt in der Luft. Etwas Großes bahnt sich einen Weg in die Geschichte Torog Nais!

28. April im Jahre 647
Diesmal durfte ich anwesend sein, wie Gortha zu Askahal kam. Die Imperatrix gab ihm dem Befehl, weiter vorzurücken um die gesteckten Ziele zu erreichen. Sie zeigte ihm Berichte von Gebäudekomplexen die vor Jahren entdeckt wurden und die um jeden Preis genommen werden müssen. Als sie es erwähnte fiel mir ein Bericht ein, den ich vor Jahren geschrieben hatte. Preiset die Finsternis! Barghaans Rückkehr in unsere Welt sind keine Hindernisse mehr gesetzt!

01. Mai im Jahre 647
Das Bakuur im Norden des Reiches war siegreich. Die Allianz des Lichtes, die ausgerückt war den heiligen finstren Boden zu beschmutzen, wurde eingekesselt und unter Demütigung der gegnerischen Heeresleitung wie räudige Hunde zurück in ihre Heimat geschickt. Toolshar’Nai Gortha aus dem 10. Kreis der Macht persönlich ehrt die Truppen und erwählt sich aus den anwesenden Kriegern eine Leibwache. Ein großer Tag für diese weiß-blau gekleideten Kämpfer mit ihrem halbwüchsigen Anführer. Ich denke, diese werde ich im Auge behalten. Vielleicht kann ich Näheres über sie herausfinden…

05. Mai im Jahre 647
Mein Name ist Darynn Tazthal aus dem 78. Kreis der unermesslichen Finsternis und ich werde von nun an diese Chronik fortführen. Vor wenigen Stunden erlag mein Vorgänger seinen tödlichen Verletzungen, die ihm auf dem siegreichen Schlachtfeld im Süden Thaskars zugefügt wurden. Möge seine Seele in die unermessliche Finsternis eingehen und noch stärker als zuvor wiederkehren. Sodann darf ich gleich mit einem freudigen Ereignis meine Pflicht beginnen: Nai-Ti-Q’lon wurde dem Q’lon Barghaan als Stammprovinz übergeben! Der Schwertarm der Kirche hat Stärke gezeigt und wurde nun endlich dafür belohnt. Askahal hat höchstpersönlich die ersten Bakuure Truppen in diese Provinz geführt und sie dem Statthalter übergeben.

06. Mai im Jahre 647
Ich habe beschlossen, weitaus mehr Geschehnisse in die Chronik aufzunehmen als das mein Vorgänger zu tun gedachte. Vieles ereignet sich, was niedergeschrieben werden muss! Mein Herr teilt diese Meinung.

01. November im Jahre 647
Gortha hat mich heute zu sich gerufen, damit ich folgenden Text festhalte: „Eine neue Welt wurde gefunden. Die alten Geschichten erweisen sich nun doch als wahr und schon befinden wir uns auf den Spuren des obersten Toolshar’Nai Barghaans. In nomine Seelenpein!“ Ich muss zugeben ich bin verwirrt.

26. Dezember im Jahre 647
Die erste Expedition in dieses Land namens Y’Ziriel wurde in Marsch gesetzt. Ich warte schon begierig auf Nachrichten aus dieser fremden Dimension, denn es wurde mir verwehrt die Truppen zu begleiten. Angeblich soll Yol selbst diese Welt geschaffen haben… Haben wir den Ort gefunden, welcher in den alten Legenden der Kordiale erwähnt wurde? Ist dies der Beginn? Der Beginn eines langen und endgültigen Feldzuges…..

Das Jahr 648 zu Ehren Barghaans


04. Januar im Jahre 648
Die Truppen sind zurück, doch wurde ihnen verboten mit mir über die Ereignisse zu reden. Welch Verlust für die Nachwelt! Doch wer bin ich, das ich es wage den Befehl des ersten Kreises anzuzweifeln. Möge Barghaan mir die kleine Schwäche der Neugier vergeben.

24. März im Jahre 648
Ein geradezu historisches Ereignis geschah heute! Der Ordo Umbrarum ist anscheinend zurück. Ein Krieger aus dem 64. Kreis der Macht, gekleidet in schwarz-grau und mit dem roten AIU gezeichnet, erschien heute mit einer Gruppe schwerbewaffneter Kämpfer vor der Feste meines Herren. Nachdem er Einlass gefordert hatte wurde er vorgelassen. Von dem Gespräch ist mir nichts bekannt, jedoch konnte ich einen Gesprächsfetzen aufschnappen, als er den Raum verließ:
„Wir sind bereit, Herr! Es ist Zeit, den Imperator Umbrarum zurückzuholen!“
Nach diesen Worten verschwand die Gruppe in der Finsternis der Nacht. Sollte dies wirklich wahr sein? Ich warte gespannt auf die Reaktion meines Herrn.

05. Mai im Jahre 648
Und wieder ist der heilige Tag des Allmächtigen einer voller historischer Augenblicke. Gortha enthüllte heute zum ersten Mal in der Öffentlichkeit seine Identität. Und welch Überraschung, als er sich als Kahain entpuppte!! Der Herr über die fünf Klingen hatte nun ein Gesicht und ehe die anwesenden Gäste reagieren konnten forderte er den ersten Kreis. Als hätten die Praecones dies vorausgesehen… und so geschah es… Askahain war zurückgekehrt - g lebe der Imperator Umbrarum!

11. Juni im Jahre 648
Die Abholzung von Kur’Rak Zhuul hat begonnen. Eine große Flotte wurde in Auftrag gegeben und die Leibwache Askahains persönlich überwacht den Bau. Erst seit kurzem in diesem Rang und schon hat der Imperator es geschafft, seine Position zu festigen. Und keiner aus den naheliegenden Kreisen wagt es die Hand gegen ihn und seine Anhänger zu erheben. Das ist wahre Stärke!

17. Juni im Jahre 648
Die Schlacht um Aredroc ist im vollen Gange. Mir ist es leider erneut verwehrt dabei zu sein, doch bin ich mir sicher, dass unsere glorreichen Truppen erneut siegreich sein werden!

01. Juli im Jahre 648
Welch erhebender Moment! Ich fühle mich geehrt, Zeuge dieser Ereignisse zu sein! Immer mehr Überreste des Alten Zeitalter scheinen zu erwachen. Sie spüren wohl die Wiederauferstehung des Reiches und so scheint der Orden des Astornogs zurückzukehren. Bald darf man wohl wieder alle fünf erste Kreise willkommen heißen! Die Zeit der verblendeten Gefolgsleute des Prahlers ist abgelaufen!!

05. August im Jahre 648
Die lachhafte Allianz des Lichtes ist zurück. So hat sie es doch tatsächlich geschafft, den provisorischen Limes in Nai-Ti-Anath zu überwinden und marschiert geradewegs auf die dortige Obsidian-Feste zu. Die vorhandenen Truppen wurden in Alarmbereitschaft versetzt und der Imperator persönlich macht sich auf um den Feind zurückzuschlagen.

11. August im Jahre 648
Welch Sieg wurde errungen! Unter der Führung des obersten Toolshar’Nai Askahains haben unsere Truppen die Versager zurückgeschlagen. Mit dem Augenblick, als der Blender verhüllt wurde, standen die Truppen siegreich auf dem Felde und Keiner wagte es den zahlenmäßig Unterlegenen etwas entgegenzusetzen. Und welch Belohnung wiederfuhr dem siegreichen Bakuur, als ER erschien… Seelenpein persönlich offenbarte sich! Der oberste Todesengel des Herren war zurück, er sprach zu uns!!
Auf sein Wort ging das Lager auf in eine riesige Säule aus Blut und alle anwesenden Truppen führten die zweite Expedition nach Y’Ziriel durch. Es war ein erhebender Moment für mich, dies mitzuerleben.

28. November im Jahre 648
Ein Außenposten in dieser Welt wurde erfolgreich errichtet und schon ist eine weitere Expedition nach Y’Ziriel unterwegs um die dortigen Truppen zu verstärken.

01. Dezember im Jahre 648
Es werden immer mehr Anhänger Astornogs im Reich gesichtet. Kein Feind wird nun mehr den wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen. Wertvolles Material wird gesammelt und in den Süden Richtung Arwed gebracht. Ich weiß nicht was dort vor sich geht, aber ich kann es mir denken. Der Bau von Ishtarioch ist nicht unbemerkt geblieben.

Das Jahr 649 zu Ehren Barghaans


02. März im Jahre 649
Der Kampf um den östlichen Teil des sogenannten Kerarweds geht weiter. An zwei Stellen hat es der jämmerliche Haufen von trawonischer Reichsgarde geschafft den Limes zu überqueren. Nun hat Katharina Kriegslitz Übermensch ihr Kanji um diese Provinz von den Praecones genehmigt bekommen und zieht gen Trawonien. Der erste Kreis unterstützt sie und somit sind die Eindringlinge schon dem Untergang geweiht. Möge die ewige Finsternis diese elenden Kreaturen verschlingen!

18. August im Jahre 649
Nein, das ist nicht möglich! Die Anhänger des Platindrachen sind zurück! Doch dies konnte ihnen auch nicht helfen. Das Kanji um diesen lästigen Landstrich im Süden Trawoniens wurde gewonnen. Eine neue Provinz namens Nai-Ti-Sartesh wurde endgültig in das Reich integriert. Keiner der Ungläubigen wird es mehr wagen zu diesem Fleck Land zurückzukehren, dafür wurde gesorgt!

01. Oktober im Jahre 649
Die Flotte, vor über einem Jahr in Auftrag gegeben wurde fertiggestellt. Ich durfte Zeuge sein, wie in der größten Hafenstadt Kur’Rak Zhuuls der letzte Nekromant an Bord ging und die Schiffe mit unbekannten Ziel in See stachen. Welch glorreicher Moment. Ich versuche vergebens den Auftrag herauszufinden doch jeder schweigt und selbst mein Herr ignoriert mich.

07. November im Jahre 649
Seit knapp drei Monaten ist ein Untotenheer quer durch Torog Nai marschiert. Tausende dieser verfallenen Wesen aus dem Kerarwed - Konflikt bewegen sich Richtung Osten und an einigen Straßenkreuzungen mussten Truppen des Q’lon den Weg frei halten für diese Armee. Der Sturm auf das Hochgebirge hat anscheinend begonnen. Ich bin begierig mehr zu erfahren und habe mich freiwillig zu dem Vormarsch gemeldet. Doch ein barscher Soldat des Begleitkommandos brachte mich zurück zur Feste meines Sto Noks. Ich bin ziemlich aufgebracht, doch ist es unklug einer Weisung aus dem 49. Kreis zu ignorieren. Vor allem, wenn Hunderte von bewaffneten Kriegern diese auszuführen gedenken.

Das Jahr 650 zu Ehren Barghaans


28. Februar im Jahre 650
Nur spärlich dringen Nachrichten vom Ostfeldzug zu mir vor. Jedoch heute kam ein großgewachsener Eilbote in grau-schwarz zu meinem Herren. Merkwürdig, dass ich ihn nicht ankommen sah. Wie dem auch sei, er berichtete, dass das Ost-Korps die andere Seite des Gebirges erreicht hätte und nun den Sturm auf den Feind vorbereite. Ich harre gespannt der Dinge.

10. März im Jahre 650
Die Ereignisse überschlagen sich! Manch einer der Boten ist nun in die Finsternis gelangt, denn nicht jede der Nachrichten war wohl wahr. So hieß es sogar dass das Heer vernichtend geschlagen worden wäre. Aber nach eingehender Befragung aller Ankömmlinge wurde sichergestellt, dass die Schlacht wohl siegreich ausgegangen wäre. Nur für wen?? Mein Herr tobte, doch die endgültige Entscheidung brachte eine Depesche. Ich konnte den Absender nicht erkennen, aber der Text lautete: „Das erste Lager wurde genommen. Hohe Verluste. Halten die Position. Erbitten dringend Nachschub. Ende“ Kurz aber prägnant. Ich frage mich, wer dieser wortkarge Toolshar’Nai wohl sein mag.

11. März im Jahre 650
In einer Zeremonie wird der alterwürdige Akron Blutfaust aus dem 37. Kreis der Macht zum Toolshar’Nai der Ostfront erkoren. Askahain persönlich erläutert ihm seinen Auftrag und schickt ihn mit Hunderten von Bakuuren Richtung Osten. Diese Barbaren werden sich nicht lange halten können, das gelobe ich!

09. Oktober im Jahre 650
Seit Monaten habe ich nichts aus dem Osten gehört. Merkwürdig. Ich versuche mehr herauszufinden, doch stoßen meine Nachforschungen nur auf verschlossene Ohren. Warum werden die siegreichen Ereignisse nicht öffentlich bekannt gegeben?

15. Dezember im Jahre 650
Ein wahrlich finstrer Tag für das Reich. Astafas! Der Imperator Daemonorum ist zurückgekehrt. Und das direkt vor den Augen des ersten Kreises. Auf der Academia Nocturna wo ein neuer Vorlesungszyklus begonnen hat ist in Anwesenheit Askahals und Askahains der Herr der Höllen zurückgekehrt. Lange war er gebannt gewesen doch endlich hat er es geschafft zurück auf unsere Ebene zu gelangen. Ich selber durfte nicht anwesend sein, doch muss die Reaktion der Anwesenden recht seltsam gewesen sein. Merkwürdig, es sollte das Reich doch mit Stärke erfüllen, wenn ein Dritter Inhaber des ersten Kreises zurückkehrt! Wie dem auch sei, aufgrund dieser Ereignisse wurde die Nocturna vorübergehend geschlossen. Gerüchten zufolge sollen starke Truppen der Leibwache Askahains das Gebiet abgeriegelt haben. Kann es sein dass alte Erinnerungen wach werden… Erinnerungen die nur der Imperatrix offenbar werden?

Das Jahr 651 zu Ehren Barghaans


13. März im Jahre 651
Ein gewaltiges Erdbeben rund um Arkanath wird festgestellt. Doch merkwürdigerweise sind keine Schäden entstanden!? Angeblich soll Astafas kurz zuvor dort zu Besuch gewesen sein. Gerüchten zufolge traf er sich mit dem uralten Ordensvorsteher der schwarzen Flammen zu Arkanath. Bellgaroth Ischwinduu aus dem 8. Kreis der Macht. Wohlgemerkt ist jener der einzige der den 8. Kreis der Macht innehält… und das seit nunmehr über 600 Jahren.

20. April im Jahre 651
Verrat!! Wie mir soeben mitgeteilt wurde haben die Achenar einen Kandidaten für die trawonische Königskrone gestellt. Auf Befehl des ersten Kreises wurde nun das Tausendjährige Wegerecht der Achenar in Torog Nai außer Kraft gesetzt. Es muss weit mehr vorgefallen sein als diese Tat!! Sämtliche Angehörige des Achenar - Ordens in Torog Nai wurden von schweren Eskorten des Ordo Umbrarum nach Nagrok gebracht. Eine Gruppe ist an unserer Feste vorbeigekommen. Diese Heuchler! Endlich bekommen diese Vertreter des „Ausgleichs“ was sie verdienen! Mögen sie in den Sümpfen der N’Sha an Krankheit zugrunde gehen!

06. Mai im Jahre 651
Ich beschreibe hier eine Rede eines Noch’Tis von Askahal: „Der Sieg ist unser! Unsere glorreichen Truppen im Osten des Reiches haben zu Ehren des fünften Tages im Monat unseres Herren einen Vorstoß gegen den Feind geführt. Unter der Führung der neueingetroffenen Elite-Truppen des Q’lon Barghaans wurde der Feind weit zurückgetrieben und unzähliges Material für die Nekromanten gewonnen! Niemand kann die Macht der schwarzen Herzen brechen!“ Ich möchte diesen Text ohne Kommentar belassen, musste ich doch feststellen, wie mein Herr das Lachen anfing als er diese Zeilen las.

20. Juni im Jahre 651
Die abtrünnige Provinz Trawoniens hat einen neuen König erwählt. So soll Soran selbst diesen Bretonen gekürt haben. Nun gut. Dieser abgefallene Engel treibt seine Spiele, aber es wird ihm nichts bringen. Auch mit einem König kommt das Ende immer näher, egal ob er die alten Insignien trägt oder nicht.

02. Juli im Jahre 651
Barghaan selbst hält seine Hand über uns, ich spüre es! So hat sich heute ein Expeditions-Korps aufgemacht um den Verbleib Lord Nightwings aus dem 2.Kreis der Macht zu Ehren der Finsternis zu klären. Die großen Krieger der Vergangenheit kehren wieder, oh zittert ihr Ungläubigen!!

22. November im Jahre 651
Merkwürdige Ereignisse finden statt in diesem Jahr des Herren. So soll ein Todesengel erblickt worden sein, als er die Grenze von Trawonien zu Torog Nai überschritt. Dies kann nur ein unhaltbares Gerücht sein. Ein Wesen von solch einer Macht das zu Fuß das Reich betritt???

28. November im Jahre 651
Heute wurde ich Zeuge wie der Imperator persönlich zwei Kuteromn Richtung Osten in den Marsch setzte. Komisch, sie sahen gar nicht aus wie wenn sie schwere Truppen anführen würden. Denn diese brauchen wir doch wohl am dringendsten. Ich hörte wie sich zwei Leibwachen darüber austauschten, dass jetzt schon Asshendrey an dieser Front gebraucht werden. Kommen diese beiden von den berüchtigten Truppen im Norden des Reiches?
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