Die Chronik des Schwarzen Herzens ab 640



Das Jahr 642 zu Ehren Barghaans

11. Mai im Jahre 642
Diese Elenden Hunde von Dämonenpack! Meine Aufzeichnungen der letzten 17 Jahre wurden vernichtet. Seiten über Seiten wertvollster Information, die nicht wieder herzustellen sind. Ich kann mich glücklich schätzen, dass Askahal mich am Leben gelassen hat. So etwas darf mir niemals wieder geschehen und deswegen werde ich in Zukunft entsprechende Maßnahmen ergreifen.

14. Mai im Jahre 642
Der schwarze Limes wird wieder aufgebaut. Auf Befehl des ersten Kreises wird aus ganz Torog Nai schwarzer Obsidian an die Grenze zu Trawonien gebracht, um den Aufbau der neuen Armeen in Kur’Tash zu schützen. Das Reich blüht unter der Herrschaft Askahals!

Das Jahr 643 zu Ehren Barghaans

13. Januar im Jahre 643
Unsere Truppen rücken über den Arwed vor und dringen in den Teil namens Kerarwed der abtrünnigen Provinz Trawoniens ein. Es ist ein grandioser Sieg, denn vom Gegner ist keine nennenswerte Gegenwehr zu bemerken. Wir erobern weite Landstriche nahezu intakt. Der perfekte Nachschub für unsere Krieger.

01. März im Jahre 643
Seit Wochen halten wir uns in unserem neuen Land und schon ist der erste provisorische Limes aus Holz und Stein errichtet. Die ersten Ingenieurstruppen sind unterwegs um diesen Wall durch den Schwarzen Limes zu ersetzen und noch immer versucht niemand uns die Herrschaft streitig zu machen. Haben wir dieses primitive trawonische Heer soweit geschlagen, dass sie uns nicht mal mehr mit Mistgabeln angreifen können? Wir sollten jetzt vorrücken! Ich werde dies meinem Herrn vorschlagen…

02. März im Jahre 643
Mein Meister zwingt mich, diese Worte niederzuschreiben, auf das ich mir niemals mehr anmaßen werde, über Dinge nachzudenken und zu schreiben, die mich nichts angehen.

22. Juli im Jahre 643
Der Feldzug im Norden des Reiches geht gut voran. Toolshar’Nai Gortha aus dem 21. Kreis der Macht schafft es, große Erfolge zu vollbringen und erobert weite Teile des ungläubigen Xanadiens. Das Reich wächst und wächst!

Das Jahr 644 zu Ehren Barghaans

01. Februar im Jahre 644
Der Vorstoß in Xanadien wurde wegen des starken Winters etwas verzögert. Die menschlichen Truppenteile verlieren an Stärke durch diese enorme Kälte. Aber auch wenn ich sie nicht mögen muss, so muss ich doch mit ihnen leben. Immerhin teilt mein Meister meine ablehnende Meinung!

27. April im Jahre 644
Ein großer Teil des hinderlichen Schnees ist geschmolzen. Das ewige Kanji gegen das Licht wird nun auf diesem Schlachtfeld fortgesetzt.

30. Juli im Jahre 644
So kalt der Winter war, so heiß wurde der Sommer. Ein großer Teil der diesjährigen Ernte ist vertrocknet. Es gibt keine offiziellen Verbindungen aber ich bin mir sicher, dass dies mit dem Rückruf der Truppen im Norden zu tun hat. Sollte mein Herr dies jemals lesen werde ich meiner jämmerlichen Existenz wohl ein jähes Ende gesetzt haben.

Das Jahr 645 zu Ehren Barghaans

25. August im Jahre 645
Unsere siegreichen Armeen sind wieder ausgezogen um die Stärke des Landes weiter zu vergrößern. Der Süden des Reiches ist gesichert und nun streben wir danach uns mehr Lebensraum im Norden zu verschaffen. In den letzten Jahren hatten wir uns eine gute Ausgangssituation geschaffen, die wir jetzt ausnützen werden. Man berichtete mir, dass erste Feindkontakte bereits für den morgigen Tag zu erwarten sind. Ich harre der Dinge, die da kommen.

02. September im Jahre 645
Es dringen Gerüchte über einen großen Sieg der dunklen Truppen zu uns durch. Doch noch ist kein Bericht von Gortha selber zu uns gekommen. Aber nichts lässt mich an diesen Geschichten zweifeln, was sollte unsere schon Stärke aufhalten können?

Das Jahr 646 zu Ehren Barghaans

14. Juli im Jahre 646
Heute kam ein großgewachsener Krieger zu mir. Er trug einen merkwürdigen Helm mit zwei Hörnern aus Stahl an den Seiten. Als ich ihn fragte was er hier wolle antwortete er: „Wage es nie wieder mir diese Frage zu stellen, Schreiberling. Mein Name ist Gortha aus dem 16. Kreis der Macht zu Ehren Barghaans. Und jetzt tritt bei Seite!“ Ich gestehe ich erstarrte vor Angst, war ich es doch nicht gewohnt diesen Toolshar’Nai des Reiches vermummt vor mir zu sehen.

21. Juli im Jahre 646
In letzter Zeit mehren sich die Besuche von Gortha in unserer Feste. Was er hier wohl treibt? Ich frage mich warum er immer diesen Helm trägt?

24. August im Jahre 646
Ich habe Gortha seit Tagen nicht mehr gesehen. Welch Erleichterung! Soll er sich um die Fehde im Norden kümmern und nicht auf Hofe Askahals sein Unwesen treiben
Das Jahr 647 zu Ehren Barghaans

02. März im Jahre 647
Er ist wieder zurückgekehrt. Oh welch Hass ich langsam für ihn empfinde. Es ereignet sich immer öfters, dass er und Askahal alleine Beratungen führen, ohne dass ich dabei sein darf. Aber ich wage es nicht etwas zu sagen. Zu mächtig ist er im Moment noch für mich.

04. März im Jahre 647
Ich werde das Gefühl nicht los, dass jemand an meinen Aufzeichnungen war. Auch wenn keine sichtbaren Spuren zu erkennen waren. Wahrscheinlich sind das nur meine gereizten Sinne. Spannung liegt in der Luft. Etwas Großes bahnt sich einen Weg in die Geschichte Torog Nais!

28. April im Jahre 647
Diesmal durfte ich anwesend sein, wie Gortha zu Askahal kam. Die Imperatrix gab ihm dem Befehl, weiter vorzurücken um die gesteckten Ziele zu erreichen. Sie zeigte ihm Berichte von Gebäudekomplexen die vor Jahren entdeckt wurden und die um jeden Preis genommen werden müssen. Als sie es erwähnte fiel mir ein Bericht ein, den ich vor Jahren geschrieben hatte. Preiset die Finsternis! Barghaans Rückkehr in unsere Welt sind keine Hindernisse mehr gesetzt!

01. Mai im Jahre 647
Das Bakuur im Norden des Reiches war siegreich. Die Allianz des Lichtes, die ausgerückt war den heiligen finstren Boden zu beschmutzen, wurde eingekesselt und unter Demütigung der gegnerischen Heeresleitung wie räudige Hunde zurück in ihre Heimat geschickt. Toolshar’Nai Gortha aus dem 10. Kreis der Macht persönlich ehrt die Truppen und erwählt sich aus den anwesenden Kriegern eine Leibwache. Ein großer Tag für diese weiß-blau gekleideten Kämpfer mit ihrem halbwüchsigen Anführer. Ich denke, diese werde ich im Auge behalten. Vielleicht kann ich Näheres über sie herausfinden…

05. Mai im Jahre 647
Mein Name ist Darynn Tazthal aus dem 78. Kreis der unermesslichen Finsternis und ich werde von nun an diese Chronik fortführen. Vor wenigen Stunden erlag mein Vorgänger seinen tödlichen Verletzungen, die ihm auf dem siegreichen Schlachtfeld im Süden Thaskars zugefügt wurden. Möge seine Seele in die unermessliche Finsternis eingehen und noch stärker als zuvor wiederkehren. Sodann darf ich gleich mit einem freudigen Ereignis meine Pflicht beginnen: Nai-Ti-Q’lon wurde dem Q’lon Barghaan als Stammprovinz übergeben! Der Schwertarm der Kirche hat Stärke gezeigt und wurde nun endlich dafür belohnt. Askahal hat höchstpersönlich die ersten Bakuure Truppen in diese Provinz geführt und sie dem Statthalter übergeben.

06. Mai im Jahre 647
Ich habe beschlossen, weitaus mehr Geschehnisse in die Chronik aufzunehmen als das mein Vorgänger zu tun gedachte. Vieles ereignet sich, was niedergeschrieben werden muss! Mein Herr teilt diese Meinung.

01. November im Jahre 647
Gortha hat mich heute zu sich gerufen, damit ich folgenden Text festhalte: „Eine neue Welt wurde gefunden. Die alten Geschichten erweisen sich nun doch als wahr und schon befinden wir uns auf den Spuren des obersten Toolshar’Nai Barghaans. In nomine Seelenpein!“ Ich muss zugeben ich bin verwirrt.

26. Dezember im Jahre 647
Die erste Expedition in dieses Land namens Y’Ziriel wurde in Marsch gesetzt. Ich warte schon begierig auf Nachrichten aus dieser fremden Dimension, denn es wurde mir verwehrt die Truppen zu begleiten. Angeblich soll Yol selbst diese Welt geschaffen haben… Haben wir den Ort gefunden, welcher in den alten Legenden der Kordiale erwähnt wurde? Ist dies der Beginn? Der Beginn eines langen und endgültigen Feldzuges…..

Das Jahr 648 zu Ehren Barghaans

04. Januar im Jahre 648
Die Truppen sind zurück, doch wurde ihnen verboten mit mir über die Ereignisse zu reden. Welch Verlust für die Nachwelt! Doch wer bin ich, das ich es wage den Befehl des ersten Kreises anzuzweifeln. Möge Barghaan mir die kleine Schwäche der Neugier vergeben.

24. März im Jahre 648
Ein geradezu historisches Ereignis geschah heute! Der Ordo Umbrarum ist anscheinend zurück. Ein Krieger aus dem 64. Kreis der Macht, gekleidet in schwarz-grau und mit dem roten AIU gezeichnet, erschien heute mit einer Gruppe schwerbewaffneter Kämpfer vor der Feste meines Herren. Nachdem er Einlass gefordert hatte wurde er vorgelassen. Von dem Gespräch ist mir nichts bekannt, jedoch konnte ich einen Gesprächsfetzen aufschnappen, als er den Raum verließ:
„Wir sind bereit, Herr! Es ist Zeit, den Imperator Umbrarum zurückzuholen!“
Nach diesen Worten verschwand die Gruppe in der Finsternis der Nacht. Sollte dies wirklich wahr sein? Ich warte gespannt auf die Reaktion meines Herrn.

05. Mai im Jahre 648
Und wieder ist der heilige Tag des Allmächtigen einer voller historischer Augenblicke. Gortha enthüllte heute zum ersten Mal in der Öffentlichkeit seine Identität. Und welch Überraschung, als er sich als Kahain entpuppte!! Der Herr über die fünf Klingen hatte nun ein Gesicht und ehe die anwesenden Gäste reagieren konnten forderte er den ersten Kreis. Als hätten die Praecones dies vorausgesehen… und so geschah es… Askahain war zurückgekehrt - es lebe der Imperator Umbrarum!

11. Juni im Jahre 648
Die Abholzung von Kur’Rak Zhuul hat begonnen. Eine große Flotte wurde in Auftrag gegeben und die Leibwache Askahains persönlich überwacht den Bau. Erst seit kurzem in diesem Rang und schon hat der Imperator es geschafft, seine Position zu festigen. Und keiner aus den naheliegenden Kreisen wagt es die Hand gegen ihn und seine Anhänger zu erheben. Das ist wahre Stärke!

17. Juni im Jahre 648
Die Schlacht um Aredroc ist im vollen Gange. Mir ist es leider erneut verwehrt dabei zu sein, doch bin ich mir sicher, dass unsere glorreichen Truppen erneut siegreich sein werden!

01. Juli im Jahre 648
Welch erhebender Moment! Ich fühle mich geehrt, Zeuge dieser Ereignisse zu sein! Immer mehr Überreste des Alten Zeitalter scheinen zu erwachen. Sie spüren wohl die Wiederauferstehung des Reiches und so scheint der Orden des Astornoggs zurückzukehren. Bald darf man wohl wieder alle fünf erste Kreise willkommen heißen! Die Zeit der verblendeten Gefolgsleute des Prahlers ist abgelaufen!!

05. August im Jahre 648
Die lachhafte Allianz des Lichtes ist zurück. So hat sie es doch tatsächlich geschafft, den provisorischen Limes in Nai-Ti-Anath zu überwinden und marschiert geradewegs auf die dortige Obsidian-Feste zu. Die vorhandenen Truppen wurden in Alarmbereitschaft versetzt und der Imperator persönlich macht sich auf um den Feind zurückzuschlagen.

11. August im Jahre 648
Welch Sieg wurde errungen! Unter der Führung des obersten Toolshar’Nai Askahains haben unsere Truppen die Versager zurückgeschlagen. Mit dem Augenblick, als der Blender verhüllt wurde, standen die Truppen siegreich auf dem Felde und Keiner wagte es den zahlenmäßig Unterlegenen etwas entgegenzusetzen. Und welch Belohnung wiederfuhr dem siegreichen Bakuur, als ER erschien… Seelenpein persönlich offenbarte sich! Der oberste Todesengel des Herren war zurück, er sprach zu uns!!
Auf sein Wort ging das Lager auf in eine riesige Säule aus Blut und alle anwesenden Truppen führten die zweite Expedition nach Y’Ziriel durch. Es war ein erhebender Moment für mich, dies mitzuerleben.

28. November im Jahre 648
Ein Außenposten in dieser Welt wurde erfolgreich errichtet und schon ist eine weitere Expedition nach Y’Ziriel unterwegs um die dortigen Truppen zu verstärken.

01. Dezember im Jahre 648
Es werden immer mehr Anhänger Astornogs im Reich gesichtet. Kein Feind wird nun mehr den wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen. Wertvolles Material wird gesammelt und in den Süden Richtung Arwed gebracht. Ich weiß nicht was dort vor sich geht, aber ich kann es mir denken. Der Bau von Ishtarioch ist nicht unbemerkt geblieben.

Das Jahr 649 zu Ehren Barghaans

02. März im Jahre 649
Der Kampf um den östlichen Teil des sogenannten Kerarweds geht weiter. An zwei Stellen hat es der jämmerliche Haufen von trawonischer Reichsgarde geschafft den Limes zu überqueren. Nun hat Katharina Kriegslitz Übermensch ihr Kanji um diese Provinz von den Praecones genehmigt bekommen und zieht gen Trawonien. Der erste Kreis unterstützt sie und somit sind die Eindringlinge schon dem Untergang geweiht. Möge die ewige Finsternis diese elenden Kreaturen verschlingen!

18. August im Jahre 649
Nein, das ist nicht möglich! Die Anhänger des Platindrachen sind zurück! Doch dies konnte ihnen auch nicht helfen. Das Kanji um diesen lästigen Landstrich im Süden Trawoniens wurde gewonnen. Eine neue Provinz namens Nai-Ti-Sartesh wurde endgültig in das Reich integriert. Keiner der Ungläubigen wird es mehr wagen zu diesem Fleck Land zurückzukehren, dafür wurde gesorgt!

01. Oktober im Jahre 649
Die Flotte, vor über einem Jahr in Auftrag gegeben wurde fertiggestellt. Ich durfte Zeuge sein, wie in der größten Hafenstadt Kur’Rak Zhuuls der letzte Nekromant an Bord ging und die Schiffe mit unbekannten Ziel in See stachen. Welch glorreicher Moment. Ich versuche vergebens den Auftrag herauszufinden doch jeder schweigt und selbst mein Herr ignoriert mich.

07. November im Jahre 649
Seit knapp drei Monaten ist ein Untotenheer quer durch Torog Nai marschiert. Tausende dieser verfallenen Wesen aus dem Kerarwed - Konflikt bewegen sich Richtung Osten und an einigen Straßenkreuzungen mussten Truppen des Q’lon den Weg frei halten für diese Armee. Der Sturm auf das Hochgebirge hat anscheinend begonnen. Ich bin begierig mehr zu erfahren und habe mich freiwillig zu dem Vormarsch gemeldet. Doch ein barscher Soldat des Begleitkommandos brachte mich zurück zur Feste meines Sto Noks. Ich bin ziemlich aufgebracht, doch ist es unklug einer Weisung aus dem 49. Kreis zu ignorieren. Vor allem, wenn Hunderte von bewaffneten Kriegern diese auszuführen gedenken.

Das Jahr 650 zu Ehren Barghaans

28. Februar im Jahre 650
Nur spärlich dringen Nachrichten vom Ostfeldzug zu mir vor. Jedoch heute kam ein großgewachsener Eilbote in grau-schwarz zu meinem Herren. Merkwürdig, dass ich ihn nicht ankommen sah. Wie dem auch sei, er berichtete, dass das Ost-Korps die andere Seite des Gebirges erreicht hätte und nun den Sturm auf den Feind vorbereite. Ich harre gespannt der Dinge.

10. März im Jahre 650
Die Ereignisse überschlagen sich! Manch einer der Boten ist nun in die Finsternis gelangt, denn nicht jede der Nachrichten war wohl wahr. So hieß es sogar dass das Heer vernichtend geschlagen worden wäre. Aber nach eingehender Befragung aller Ankömmlinge wurde sichergestellt, dass die Schlacht wohl siegreich ausgegangen wäre. Nur für wen?? Mein Herr tobte, doch die endgültige Entscheidung brachte eine Depesche. Ich konnte den Absender nicht erkennen, aber der Text lautete: „Das erste Lager wurde genommen. Hohe Verluste. Halten die Position. Erbitten dringend Nachschub. Ende“ Kurz aber prägnant. Ich frage mich, wer dieser wortkarge Toolshar’Nai wohl sein mag.

11. März im Jahre 650
In einer Zeremonie wird der altehrwürdige Akron Blutfaust aus dem 37. Kreis der Macht zum Toolshar’Nai der Ostfront erkoren. Askahain persönlich erläutert ihm seinen Auftrag und schickt ihn mit Hunderten von Bakuuren Richtung Osten. Diese Barbaren werden sich nicht lange halten können, das gelobe ich!

09. Oktober im Jahre 650
Seit Monaten habe ich nichts aus dem Osten gehört. Merkwürdig. Ich versuche mehr herauszufinden, doch stoßen meine Nachforschungen nur auf verschlossene Ohren. Warum werden die siegreichen Ereignisse nicht öffentlich bekannt gegeben?

15. Dezember im Jahre 650
Ein wahrlich finstrer Tag für das Reich. Astafas! Der Imperator Daemonorum ist zurückgekehrt. Und das direkt vor den Augen des ersten Kreises. Auf der Academia Nocturna wo ein neuer Vorlesungszyklus begonnen hat ist in Anwesenheit Askahals und Askahains der Herr der Höllen zurückgekehrt. Lange war er gebannt gewesen doch endlich hat er es geschafft zurück auf unsere Ebene zu gelangen. Ich selber durfte nicht anwesend sein, doch muss die Reaktion der Anwesenden recht seltsam gewesen sein. Merkwürdig, es sollte das Reich doch mit Stärke erfüllen, wenn ein Dritter Inhaber des ersten Kreises zurückkehrt! Wie dem auch sei, aufgrund dieser Ereignisse wurde die Nocturna vorübergehend geschlossen. Gerüchten zufolge sollen starke Truppen der Leibwache Askahains das Gebiet abgeriegelt haben. Kann es sein dass alte Erinnerungen wach werden… Erinnerungen die nur der Imperatrix offenbar werden?

Das Jahr 651 zu Ehren Barghaans

13. März im Jahre 651
Ein gewaltiges Erdbeben rund um Arkanath wird festgestellt. Doch merkwürdigerweise sind keine Schäden entstanden!? Angeblich soll Astafas kurz zuvor dort zu Besuch gewesen sein. Gerüchten zufolge traf er sich mit dem uralten Ordensvorsteher der schwarzen Flammen zu Arkanath. Bellgaroth Ischwinduu aus dem 8. Kreis der Macht. Wohlgemerkt ist jener der einzige der den 8. Kreis der Macht innehält… und das seit nunmehr über 600 Jahren.

20. April im Jahre 651
Verrat!! Wie mir soeben mitgeteilt wurde haben die Achenar einen Kandidaten für die trawonische Königskrone gestellt. Auf Befehl des ersten Kreises wurde nun das Tausendjährige Wegerecht der Achenar in Torog Nai außer Kraft gesetzt. Es muss weit mehr vorgefallen sein als diese Tat!! Sämtliche Angehörige des Achenar - Ordens in Torog Nai wurden von schweren Eskorten des Ordo Umbrarum nach Nagrok gebracht. Eine Gruppe ist an unserer Feste vorbeigekommen. Diese Heuchler! Endlich bekommen diese Vertreter des „Ausgleichs“ was sie verdienen! Mögen sie in den Sümpfen der N’Sha an Krankheit zugrunde gehen!

06. Mai im Jahre 651
Ich beschreibe hier eine Rede eines Noch’Tis von Askahal: „Der Sieg ist unser! Unsere glorreichen Truppen im Osten des Reiches haben zu Ehren des fünften Tages im Monat unseres Herren einen Vorstoß gegen den Feind geführt. Unter der Führung der neueingetroffenen Elite-Truppen des Q’lon Barghaans wurde der Feind weit zurückgetrieben und unzähliges Material für die Nekromanten gewonnen! Niemand kann die Macht der schwarzen Herzen brechen!“ Ich möchte diesen Text ohne Kommentar belassen, musste ich doch feststellen, wie mein Herr das Lachen anfing als er diese Zeilen las.

20. Juni im Jahre 651
Die abtrünnige Provinz Trawoniens hat einen neuen König erwählt. So soll Soran selbst diesen Bretonen gekürt haben. Nun gut. Dieser abgefallene Engel treibt seine Spiele, aber es wird ihm nichts bringen. Auch mit einem König kommt das Ende immer näher, egal ob er die alten Insignien trägt oder nicht.

02. Juli im Jahre 651
Barghaan selbst hält seine Hand über uns, ich spüre es! So hat sich heute ein Expeditions-Korps aufgemacht um den Verbleib Lord Nightwings aus dem 2.Kreis der Macht zu Ehren der Finsternis zu klären. Die großen Krieger der Vergangenheit kehren wieder, oh zittert ihr Ungläubigen!!

04 Oktober im Jahre 651
Aus Kur’Rak Zhuul wurde von einer kleinen Flotte Amatyriller Schiffe berichtet, die unsere Küste in Richtung Osten passierten. Selbst unsere schnellsten Schiffe konnten sie nicht abfangen.

22. November im Jahre 651
Merkwürdige Ereignisse finden statt in diesem Jahr des Herren. So soll ein Todesengel erblickt worden sein, als er die Grenze von Trawonien zu Torog Nai überschritt. Dies kann nur ein unhaltbares Gerücht sein. Ein Wesen von solch einer Macht das zu Fuß das Reich betritt???

28. November im Jahre 651
Heute wurde ich Zeuge wie der Imperator persönlich zwei Kuteromn Richtung Osten in den Marsch setzte. Komisch, sie sahen gar nicht aus wie wenn sie schwere Truppen anführen würden. Denn diese brauchen wir doch wohl am dringendsten. Ich hörte wie sich zwei Leibwachen darüber austauschten, dass jetzt schon Asshendrey an dieser Front gebraucht werden. Kommen diese beiden von den berüchtigten Truppen im Norden des Reiches?

15 Dezember im Jahre 651
Auf den Tag genau vor einem Jahre kehrte Astafas aus seinen Höllen zurück. Mittlerweile hat es mehrere Treffen zwischen ihm und dem Imperator gegeben. Alle hinter verschlossenen Türen.
Ich konnte nichts in Erfahrung bringen aber vor einigen Tagen entsandte der Imperator 2 Bakuure zur Zitadelle nach Nai´Ti Q´lon.

Das Jahr 652 zu Ehren Bargaahns

4 März im Jahre 652
Noch immer gibt es keine neuen Meldungen über den Krieg im Osten. Mittlerweile haben die Untoten Truppen vollständig die Grenzen des Reiches verlassen und sind in den unwegbaren Gebirgen des Ostens zum Kampf gegen die Barbaren eingetroffen. Vor der Macht des Todes werden sie fallen.

23 April im Jahre 652
Immer wieder erhält der Imperator Meldung von seinem Tool Shar´Nai Akron Blutfaust aus dem 29. Kreis der Macht. Wie ich den Befehlen des Imperators entnehmen konnte, fordert Akron weiter Truppen an.

14 Mai im Jahre 652
Der Imperator hat sich persönlich nach Arkanath aufgemacht um an einem Konzil des Inneren Kreises teilzunehmen. Ich habe die Ehre ihn zu begleiten.

18 Mai im Jahre 652
Wieder Kunde aus Kur’Rak Zhuul. Die beobachteten Schiffe haben anscheinend den Rückweg angetreten.

31 Mai im Jahre 652
Ein Bakuur des Q‹lon ist nach Arkanath zurückgekehrt. Und sie haben Gefangene gemacht. Wahrlich, diese Barbaren könnten jeden Jahrmarkt zur Attraktion machen. Von Kopf bis Fuß tragen sie Tätowierungen von seltsamen Symbolen, gehüllt nur in Lumpen und Felle. Als der Imperator sie begutachtet hat, war auch Astafas dabei. Er schien großes Interesse an den Tätowierungen zu haben. Zumindest ließ er ihnen bei lebendigen Leib die Haut abziehen. Nichts besseres haben diese Tiere verdient.

11 Juli im Jahre 652
Das Konzil ist beendet und alles war bereit für die Rückkehr an den Hof des Imperators. Doch nun scheint es als wäre Askahain aus Arkanath verschwunden. Den ganzen Tag habe ich versucht etwas in Erfahrung zu bringen aber niemand scheint etwas zu wissen.

12 Juli im Jahre 652
Heute habe ich herausgefunden das auch Astafas Arkanath verlassen haben soll. Es sieht wohl so aus als sollten wir die Gastfreundschaft der Imperatrix noch eine Weile genießen dürfen.

08 August im Jahre 652
Der Imperator ist zurück. Er kehrte so zurück wie er verschwand. Mitten in der Nacht kam er plötzlich aus seinen Gemächern. Keiner hat ihn kommen sehen.

09 August im Jahre 652
Askahain hat sich heute lange mit der Imperatrix zurückgezogen. Ihre Beratungen gingen fast bis zum Morgengrauen.

10 August im Jahre 652
Begleitet von 2 Bakuuren des Ordo Umbrarum, hat der Imperator Arkanath verlassen um persönlich die Bauarbeiten an der Zitadelle Yols in Nai Ti Q‹lon zu beaufsichtigen. Sein Hofstaat solle hier auf ihn warten.

12 Oktober im Jahre 652
Bisher ist der Imperator nicht zurück. Auch habe ich seit Wochen keine Neuigkeiten mehr von ihm gehört. Sein Hofstaat wartet ungeduldig. Ich werde aber trotzdem fortfahren alles niederzuschreiben.

Das Jahr 653 zu Ehren Bargaahns

5 Januar im Jahre 653
Aus Nai Ti‹Qlon berichten die Späher von Truppenbewegungen innerhalb des neugegründeten Reiches Mortem-Amatyrill. Von großen Karawanen mit Baumaterial wird berichtet, die von Klerikern der Reinheit eskortiert werden. Die Elfen planen etwas.

27 März im Jahre 653
Immer öfter wird von nächtlichen Ritualen im ganzen Reich berichtet. Es sind wohl Nekromanten am Werk. Man munkelt das die Anhänger Astornoggs dahinterstecken.

5 Juni im Jahre 653
Spione aus Mortem-Amatyrill haben den Beginn großangelegter Bauarbeiten an der Grenze zu Nai Ti Q‹lon beobachtet. Es sollen große Mengen weißen Obsidian herangeschafft worden sein.

14 Juli im Jahre 653
Die heutige Nacht wurde der Hof der Imperatrix durch einen Schrei aus dem Schlaf gerissen. Eiligst ausgesandte Truppen konnten aber in der Umgebung der Stadt nichts entdecken.

01 August im Jahre 653
Zwei Wochen nach dem seltsamen Vorfall hat ein Kam‹Tar erzählt, er hätte am Tag nach dem Vorfall in hundert Kilometer Entfernung von Arkanath ein altes Schlachtfeld überquert, aus dem sich scheinbar erst vor kurzem tausende Leichen erhoben haben müssen.
Rücksprache mit der Priesterschaft hat ergeben, das es sehr schwer sein, in einem einzigen Ritual so viele Untote zu erschaffen.
Ist Astornoggs Rückkehr näher als wir zu hoffen gewagt haben?

06 November im Jahre 653
Jetzt ist klar was diese jämmerlichen Lichtlinge in ihren weißen Roben planen. Eine Mauer wollen sie bauen um sich vor unseren ruhmreichen Armeen zu verstecken. Das wird ihnen aber auch nicht helfen wenn wir ihnen in der Nacht die Kehlen aufschlitzen.

15 Dezember im Jahre 653
Heute ist der dritte Jahrestag der Befreiung Astafas. Zu seinen Ehren hat Askahal ein großes Fest in seinem Namen geben lassen. Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Opferung von 514 Trawoniern. Eine für jedes Jahr seiner Gefangenschaft. Tod dem Licht!
Ich habe etwas gesehen, das ich fast nicht glauben kann, ich glaube Askahal ist schw…

Das Jahr 654 zu Ehren Bargaahns

01 Januar im Jahre 654
Mein Name ist Dar Kra‹tar aus dem 72. Kreis der Macht zu Ehren Bargaahns. Am heutigen Tage wurde mir von Askahal selbst der Auftrag gegeben die Chronik meines auf tragische Weise an einem Knochen erstickten Vorgängers fortzuführen.

30 April im Jahre 654
Wieder ist ein Bote in grau-schwarz am Hofe erschienen. Diesmal blieb sein Bericht mir verwehrt.
Aber als ich mich umhörte konnte ich von einen der Wachen aus dem Thronsaal erfahren, das der Mann ein Abgesandter des Tool Shar‹Nai Shai‹d aus dem 45. Kreis der Macht war. Die Nachricht war kurz. „Es ist Zeit.“ Zeit für was?

25 Mai im Jahre 654
Die Schwarzen Flammen von Arkanath sind in den Osten entsandt worden. Das wird diesen Barbaren das Genick brechen. Bargaahn omnia est!

06 Juni im Jahre 654
Es treffen jetzt vermehrt Truppen aus dem Osten wieder im Reichsgebiet ein. Bei Bargaahn, wir haben gesiegt. Tod dem Licht!

09 Juli im Jahre 654
Heute wird der ruhmreiche Tool Shar‹Nai Akron Blutfaust, der Held des Ostens, in Arkanath erwartet. Ich muss mich beeilen damit ich diesen Einzug nicht verpasse.

10 Juli im Jahre 654
Die Finsternis ist mit uns!
In einer feierlichen Zeremonie wurde Akron Blutfaust in den 25. Kreis der Macht erhoben und zum Tool Shar‹Nai von Kur‹Tashs ernannt.
Der Gesang der Priesterschaft schwoll zu einer Hymne an als der Praecon das Ritual vollzog.
Noch in hundert Jahren werden wir diesen Tag preisen.

25 August im Jahre 654
Nach und nach treffen immer mehr Truppen von der Ostfront zurück. Auch die Schwarzen Flammen haben Arkanath erreicht. Allerdings haben meine Nachforschungen nichts erbracht, mit welchem militärischen Geniestreich Akron den Krieg gewonnen hat. Ich werde mich aber weiterhin bemühen dies für die Nachwelt festzuhalten.

18 September im Jahre 654
In den letzten zwei Wochen hat man die Imperatrix nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen. Meine Versuche etwas von einer der Zofen herauszufinden waren nicht von Erfolg gekrönt.
Hierbei sei auch erwähnt, das sich die Damen am Hofe in letzter Zeit in sehr weite und wallende Gewänder kleiden. Sie scheinen sich dem neuesten Modetrend von unserer Imperatrix abgeschaut zu haben.

01 Oktober im Jahre 654
Um Mitternacht im großen Tempel von Arkanath wurde ich heute Zeuge eines historischen Ereignisses. Imperatrix Askahal hat Bargaahn und dem Reich ihre Tochter vorgestellt. Ihr Name soll Kahat‹ir sein. Und sie hat nicht mal geschrien als sie initiiert wurde. Das ist ein Zeichen wahrer Stärke!

10 Oktober im Jahre 654
Eine Abordnung des Ordo Umbrarum unter Führung des Sha‹id ist am Hofe eingetroffen. Nach einer Audienz bei der Imperatrix machen sich nun zwei Bakuure auf um nach Imperator Askahain zu suchen.

15 Dezember im Jahre 654
In diesem Jahr wird es keine offizielle Feier zu Ehren Astafas geben. Dies hat die Imperatrix vor einigen Wochen verkündet.
Das Jahr 655 zu Ehren Bargaahns

18 Januar im Jahre 655
Die letzte Nacht wurde jäh unterbrochen. Ein Portal Astafas hat sich mitten in Arkanath geöffnet. Der Imperator Daemonorum ist mit einer Leibgarde aus Dämonen herausgetreten und direkt zum Thronsaal Askahals marschiert. Die schnell alarmierten Truppen des Q‹lons und einige Magier der Schwarzen Flammen rückten zum Schutze der Imperatrix in den Thronsaal ein. Obwohl ich sehr weit hinten stand, konnte ich doch einige Wortfetzen verstehen. „ wir hatten eine Abmachung…der Feind im Osten … das Kind gehört mir… dein langohriger Liebhaber kann dir jetzt auch nicht mehr helfen…“ Bei Bargaahn, was geschieht hier?

19 Januar im Jahre 655
Noch immer sind die Wachen im Palast in höchster Alarmbereitschaft. Trotz der Wut, die deutlich in Astafas Stimme zu vernehmen war, zog er ohne weiteren Vorfall wieder ab. Die Imperatrix hat aber heute den ganzen Tag ihre Gemächer nicht verlassen.

21 Februar im Jahre 655
Krieg! Die feigen Hunde in ihren schmutzigen weißen Gewändern haben anscheinend doch nicht vergessen wie man ein Schwert führt. Heute erreichte uns Kunde, das eine Armee der Kleriker nach Nai Ti‹Qlon eingefallen sind. Tool Shar‹Nai Akron wird sich ihrer annehmen. Keine Gnade für ihre Seelen.

12 März im Jahre 655
Seit den Geschehnissen am 18 Januar, lässt Askahal ihre Tochter nicht mehr aus den Augen. Auch sie selbst wird von eines ständigen Eskorte aus Q‹lon Kriegern und Schwarzen Flammen umgeben. In Arkanath gab es in den letzten Nächten öfter Berichte über Dämonen die sich unerkannt durch die Schatten schleichen. Dies ist aber sicher nur ein Irrtum. Die Schwarzen Flammen sind schon seid Wochen dabei, Arkanath gegen Dämonenportale abzusichern. So einen Vorfall wird es nicht mehr geben.

05 Mai im Jahre 655
Am Tage des Herren erreicht uns finstere Kunde aus dem Norden. Unter Führung des Tool Shar‹Nai Akron aus dem 24. Kreis der Macht, wurden die Truppen des Blenders wie winselnde Hunde hinter ihren „Wall“ zurückgetrieben.

02.Mai im Jahre 655
Unsere Späher berichten dass im Norden eine Heerschau gehalten wird. Die verblendeten Feinde des Reiches ziehen ihre Truppen zusammen. Nach Jahren des verzweifelten Kampfes am schwarzen Limes wollen sie nun einen Durchbruch und ein strapazenreichen Marsch über die Gebirgsketten wagen für den sie sicherlich ihren Preis zahlen müssen.

29 Mai im Jahre 655
Immer häufiger wird jetzt hinter vorgehaltener Hand von seltsamen Vorfällen in den Nächten berichtet. Bestätigung gibt es weiterhin keine.

18 Juni im Jahre 655
Etwas wahrlich seltsames hat sich heute ereignet. Und ich war selbst zu gegen. Bei der Kreiserhebung einer Noch‹ti der Askahal hat der Praecon mitten unter der Zeremonie innegehalten und ist dann einfach gegangen. Ich kann es gar nicht fassen, von so etwas habe ich wirklich noch nie gehört. Alle standen da und keiner wagte zu fragen, was denn los sei. Ich vermute ja, das der Praecon in der Noch‹Ti eine Schwäche erkannt hat. Ich hatte ja schon immer so eine Ahnung bei der.

02 Juli im Jahre 655
Bargaahn steh uns bei! Ist dies eine List des Blenders? Hat er den Geist der Praecones vernebelt. Aus dem ganzen Reich treffen ähnliche Berichte über die Praecones ein wie ich es erlebt habe. Etwas wahrhaft lichtes muss geschehen sein, anders kann ich mir das nicht erklären.
Die Imperatrix hat die Truppen an den Grenzen Arkanaths verstärkt und den Tool Sha‹Nai Akron, aus dem 23. Kreis der Macht, herbei beordert.

17. Juli im Jahre 655
Der Plan des Q´lon wurde in die Tat umgesetzt. Eine Armee aus Söldner und Verbündeten wurde zusammen gestellt um die Bergregion zu befestigen. Es erscheint nur logisch die Schwarzork Verbündeten als erste Welle einzusetzen. Das Gelände ist für den Hinterhalt durch die Orks mehr als geeignet. Und eine Starke Führung des Q´lon wird den Sieg sichern.

27 Juli im Jahre 655
Die Truppen des Tool Shar‹Nais sind eingetroffen. Mit ihnen neue Kunde über die Praecones. Anscheinend sind sie nach Culom Toroll marschiert. Kann es sein, das die Rückkehr unseres Schöpfers bevorsteht? Ist dies die Zeit an der wir die Vollkommenheit erreichen werden? Mein finsteres Herz schlägt in hoffnungsvoller Erwartung.

14 September im Jahre 655
Seit über 2 Monaten wurde im gesamten Reichsgebiet kein Praecones mehr gesehen. Die Fehdeanträge stapeln sich mittlerweile und immer öfter werden Kan‹jas bis zum Tode ausgetragen. Eigentlich sollte man gegen solche Leute vorgehen aber das Reich scheint in eine Art Starre verfallen zu sein. Jeder ist gespannt was passiert. Arkanath wird weiterhin mit Truppen aus Kur‹Tash verstärkt.

1 Oktober im Jahre 655
Heute wird Kahat‹ir ein Jahr alt. Zur Feier dieses ersten Geburtstag, hat die Imperatrix die Gründung einer neuen Leibgarde bekannt gegeben. Die Sharra Thul sind für den Schutz der Tochter im höchsten Maße geeignet.

22 November im Jahre 655
Unehrenhafte Kan‹jas häufens sich. Auch offene Morde werden begangen. Wo auch immer Truppen der Imperatrix so etwas beobachten, wird hart durchgegriffen. Verstöße gegen das Ius Fortitudines werden mit dem Tod geahndet.

Das Jahr 656 zu Ehren Bargaahns

02 Januar im Jahre 656
Die Imperatrix hat zu Beginn des neuen Jahres eine Ansprache vor dem Volk in Arkanath gehalten. Sie erklärte, das obwohl das letzte Jahr für das Reich eine harte Prüfung gewesen sei, werde es stärker als je zuvor aus dem Chaos hervorgehen. Bargaahn selbst habe ihr dies prophezeit! Auch die Rückkehr der Praecones sei nur eine Frage der Zeit. Die Bürger Torog Nais sollten sich an das Ius Fortitudines halten und sich auf den gemeinsamen Feind im Westen konzentrieren.
Durch Bargaahn werden wir siegen!

04 Januar im Jahre 656
Im Zuge ihrer neuen Doktrin hat die Imperatrix den Tool Shar‹Nai Akron aufgefordert, Boten in alle Teile des
Reiches zu entsenden um ihre Worte an alle Kinder Bargaahns weiterzugeben.

20 Januar im Jahre 656
Die Zügellosigkeit, die sich selbst in den Straßen Arkanaths ausgebreitet hat, ist unter den strengen Augen der Priesterschaft und den Schwertern des Q‹lon Bargaahn verebbt. Berichte aus dem restlichen Reichsgebiet treffen nur spärlich ein. Vielleicht bekomme ich sie aber auch einfach nicht zu Gesicht.

04 Februar im Jahre 656
Shto´Moro Tool´shar ist der Titel, den sich ein Verräter namens Kasstis aus den Ostgebieten gegeben hat. Er schart anscheinend Truppen um sich und hat schon ein kleines Gebiet im Nordosten des Reiches besetzt.

12 Februar im Jahre 656
Askahal hat, in Ihrer Weisheit, einen Boten zu diesem Kasstis entsandt.

25 Februar im Jahre 656
Auch aus anderen Teilen des Reiches wird von Shto‹Moro Tool‹Shars berichtet. Anscheinend diese »Kriegsfürsten« eigene Armeen auf und führen sie in die Schlacht gegen ihre Rivalen. Zu welchem Zweck sie dies tun, ist mir noch nicht ersichtlich. Auch hier hat die Imperatrix Boten entsandt.

04 März im Jahre 656
Langsam wird deutlich was diese Verräter vorhaben. Berichte besagen, dass sie Teile des Reiches für sich selbst beanspruchen würden um die Sicherheit im Lande wiederherzustellen.

31.Oktober im Jahre 656
Wie bereits vorausgesehen, hat ein Herr aus Verblendeten die Grenzen im Norden durchbrochen. Diesen Durchbruch und den Marsch durch die befestigten Berge mussten sie aber teuer bezahlen. Unter der Führung des Q´lon wurde eine Streitmacht aus willigen Dienern in den Bergen zusammen gezogen. Den Schwarzork-stämmen wurde Land in den kargen Bergen versprochen als Preis für ihren Sieg.

2. November im Jahre 656
Verflucht seien diese Tage des Chaos. Trotz eines fehlerlosen Planes und der makellosen Ausführung durch das Q´lon ist der schlimmste Fall eingetreten. Der Nachschub des Q´lon wurde nördlich von Arkanath abgefangen, die Truppen mussten sich in den Osten Arkanaths zurückziehen bis zu ihrer Festung. Die Q´lon Festung Shuun´tir liegt unter Belagerung. Diese Narren opfern das Land des Herren um dem Q´lon einen schweren Schlag zu zufügen. Möge Barghaan ihre Seelen aus dem Kreislauf der Wiederkehr verbannen und ihre Leiber Jahrhunderte quälen.

28. Dezember im Jahre 656
Heute wurde Rache genommen, die Schuldigen für die knappe Niederlage der Q´lon Truppen im Norden wurden gestellt. Ein Bündnisheer aus Q´lon Truppen und den Shto´Moro Tool´shar Sharrulh, Kasstis und Durkaldar hat die Verräter aufgerieben. Ihre Namen sollen auf immer aus den Chroniken gestrichen werden und das Blut ihrer Nocht auf den Altären fließen. Dies soll allen eine Lehre sein. Denn wer es wagt das Reich als schwach erscheinen zu lassen, der versucht Barghaan als schwach erscheinen zu lassen, muss den Zorn der Kinder Barghaans fürchten. Wenn diese Tage des Chaos enden, werden wir zurückholen was rechtmäßig unser ist.

Das Jahr 657 zu Ehren Barghaans

23. Februar 657
Meldungen über Truppenbewegungen innerhalbs Nai‹Ti‹Sarteshs erreichen Arkanath. Verwunderlich, da der Sha‹id des Ordo Umbrarum seit langem nicht mehr gesehen wurde. Gerüchten zufolge ist er
Askahain gefolgt. Vermutlich handelt es sich dabei nur um ein Manöver.

01.März 657
Heute morgen konnte ich beobachten wie Akron Blutfaust aus Askahals Audienzzimmer eilte. Vermutlich hat er Askahal über die Truppenbewegungen aufgeklärt.

02. März 657
Man hat einige Tor Dukai des Q‹lon zu einer größeren Lagebesprechung zusammengerufen. Es scheint, als würde etwas vorgehen. Leider kommt man nicht an detaillierte Informationen. Aber es scheint etwas mit Akron Blutfausts Besuch zu tun zu haben. Ich werde versuchen mehr herauszufinden.

05. März 657
Truppenteile des Q‹lon werden vor Arkanath zusammengerufen und in Marschbereitschaft versetzt! Es muss etwas im Gange sein, das sogar meinen ausgeschickten Spionen entgangen ist. Barghaan möge diese Schwächlinge strafen! Ich werde nun wohl selbst aktiv werden müssen um meiner Pflicht als Chronist gerecht zu werden.

06. März 657
Es hat nicht lange gedauert und ich konnte die genauen Informationen einholen! Ein Archa‹Jedin des Ordo Umbrarum, namentlich Varnok Sekdai, hat sich zum neuen Befehlshaber des Ordos ausgerufen und verfügt, dass die Truppen in Bereitschaft versetzt werden. Warum dies erfolgt ist, konnte ich nicht erfahren. Jedoch scheint es etwas ernstes zu sein, da sich das Q‹lon wohl mit militärischer Gewalt darum kümmern soll.

09. März 657
Die Truppen des Q‹lon werden in Marsch gesetzt! Angeführt von unserem ruhmreichen Tool‹Shar Nai Akron werden sie den Ketzern des Ordo Umbrarums den gerechten Tod bringen.
Berichten zufolge hat der Ordo Umbrarum einige Ortschaften innerhalb von Nai‹Ti‹Sartesh besetzt und deklariert, dass diese zur Befriedung von Aufständischen vorerst als annektiert gelten. Askahal war darüber derart erzürnt, dass sie den Marschbefehl erteilt hat. Zeit für mich, ein zuverlässigeres Auge auszusenden!

15. März 657
Mein Auge ist zurück und bringt Kunde davon, dass Akron Blutfaust gefallen ist. Er und einige Getreue sollen sich offen gegen den Ordo Umbrarum gestellt haben um zu verhindern, dass der scheinbar vom Wahnsinn getriebene Varnok Sekdai das Reich in einen großen Bürgerkrieg stürzt.
Daraufhin hat der Ordo Umbrarum wohl im Handstreich fast die ganze Provinz Nai‹Ti‹Sartesh besetzt und begonnen, Befestigungen anzulegen. Varnok hat nun offiziell verlauten lassen, dass der Sha‹id abgesetzt ist und er eine neue Ordnung im Reich anstrebt. Askahal wurde als Dämonenmätze betitelt und ihr offen die Fehde erklärt. Was hat der Ordo in der Hinterhand, um sich selbst so offen der drohenden Vernichtung preiszugeben?

27. März 657
Die Truppen des Q‹lon haben die Grenzen zu Nai‹Ti‹Sartesh erreicht und drängen mit aller militärischen Gewalt vorwärts. Es gibt Kunde von ersten Scharmützeln mit den Truppen des Ordo Umbrarum. Jedoch sollen noch keine nennenswerten Erfolge erzielt worden sein.
Noch immer gibt es keine genauen Berichte über das Ableben von Akron Blutfaust.

01. April 657
Ein Gefangener Soldat des Ordo Umbrarum wurde verhört um mehr zu Akron Blutfausts Tod zu erfahren. Das Protokoll ist ungenau, erzählt jedoch von einem Gefecht innerhalb der Ordensfestung zwischen den Getreuen Akrons und fast der gesamten Garnison des Ordos, welche unter dem direkten Befehl von Varnok Sekdai stand. Ruhmreich im Kampf sterbend hat Akron den Weg in den Kreislauf gefunden! Man wird in Cullam Torol noch lange von seiner Stärke erzählen!

04. April 657
Askahal hat einige Schwarze Flammen in die umkämpften Gebiete entsandt. Es muss einiges auf dem Spiel stehen, wenn sie einen Teil Ihrer engsten Vertrauten schickt um dem Ordo Umbrarum Einhalt zu gebieten. Zudem berichtet mein Auge, dass das Banner des Q‹lons nun schon über mehreren Ortschaften weht. Lange wird der Konflikt nicht mehr dauern.

12. April 657
Bei Barghaan! Das Q‹lon wurde nach einer aufreibenden Schlacht regelrecht aus der Provinz Nai‹Ti‹Sartesh geworfen! Alle besetzten Gebiete befinden sich wieder in fester Hand des Ordo Umbrarum! Außerdem konnte mein Auge in Erfahrung bringen, dass einige Armeeteile, welche in Kur‹Rak Zhuul stationiert sind, sich der Macht des Ordo Umbrarum unterworfen haben. Die Feuer des Krieges scheinen nun auch dort auszubrechen!

29. April 657
Der Ordo hat Kur‹Rak Zhuul besetzt! Scheinbar lag ich mit meiner Einschätzung ziemlich falsch, dass es sich lediglich um einen kleinen Zwischenfall handelt. Der Ordo kontrolliert nun sämtliche strategisch wichtigen Punkte in zwei Provinzen. Der Militärhafen in Kur‹Rak Zhuul wurde ebenfalls eingenommen.

05.Mai 657
Erste Zweifel am Tod von Akron Blutfaust werden in Arkanath laut. Die Priesterschaft ist einstimmig der Meinung, dass Akron noch am Leben ist. Es wird von »einem fehlenden Echo aus dem Kreislauf« gesprochen. Was auch immer damit gemeint ist. Askahal scheint jedoch trotz aller Rückschläge, milder gestimmt als die letzten Tage. Der Feiertag wird dennoch von der gedrückten Stimmung überschattet und auch die Opferungen können das Volk nicht zuversichtlich stimmen. Zu frisch sind die Berichte über die Niederlage des Q‹lon Barghaans in Nai‹Ti‹Sartesh zurück.

28. Mai 657
Das Q‹lon Barghaan konnte einen großen Sieg erringen. Teile der Provinz Kur‹Rak Zhuul wurden zurückerobert, ebenso ein Militärhafen. Jedoch wird die Freude über diesen Sieg durch Berichte aus der Provinz Sentarrak gedämpft. Die Schwarzorks haben wohl eine Garnison der Armee überfallen und die ganze Besatzung massakriert. Es gibt Gerüchte über einen gewaltigen Ork, der den Kriegshaufen anführt und sich gebärdet wie ein Feldherr. Ich werde versuchen mehr herauszufinden. In Arkanath selbst geht das Leben seinen gewohnten Gang, jedoch versucht das Q‹lon immer noch, vermehrt Soldaten zu rekrutieren, um die Verluste in den Gefechten gegen den Ordo Umbrarum wettzumachen.

10. Juni 657
Keine Gebietsverschiebungen in Kur‹Rak Zhuul und Nai‹Ti‹Sartesh! Die Truppen des Q‹lon Barghaans konnten zwar einige Vorstöße unternehmen, wurden aber jedesmal durch die gut befestigten Verteidigungsstellungen des Ordo Umbrarum aufgehalten. Die Verluste auf beiden Seiten halten sich die Waage.

14. Juni 657
Immer noch gibt es keine neuen Erkenntnisse für mich über die Praecones. Niemand scheint etwas zu wissen und Askahals Versprechen, die Praecones würden bald zurückkehren, hat sich noch nicht erfüllt.
Aber etwas ist im Gange, denn die Priesterschaft predigt eifriger als ohnehin schon und viele neue Akolyten wurden aufgenommen. Barghaans Stärke erfüllt Arkanath und die Tempel in der Provinz. Bald wird diese Zeit der Irritationen vorbei sein!

10. Juli 657
Erneut wurde eine Garnison in Sentarrak von Orks angegriffen. Was bei Barghaan ist nur in diese degenerierten Wesen gefahren, sich gegen Ihre Herren aufzulehnen? Wieder wird von diesem einen Ork berichtet, der die normalerweise sehr chaotisch agierenden Orks wie ein General führte. Ich werde in Erfahrung bringen, wer diese erbärmliche Kreatur ist.

14. Juli 657
Der Ork ist eine Orkin! Unter den Soldaten unserer ruhmreichen Armee ist sie nur als Blutsäuferin bekannt. Der Orkhaufen soll inzwischen eine Stärke von etwa 600 Waffenarmen erreicht haben. Man wird sich um sie kümmern.

16. Juli 657
Varnok Sekdai schickt ein Ultimatum nach Arkanath! Es hätte mich fast meinen Kopf gekostet den Inhalt des Schreibens in Erfahrung zu bringen. Kurzum: er fordert, dass sich die Truppen des Q‹lon aus Kur‹Rak Zhuul zurückziehen. Lächerlich! Askahal wird diesen Affront sicherlich nicht unbeantwortet lassen!

20. Juli 657
Die Imperatrix reagiert endlich. Ich konnte aus verlässlicher Quelle erfahren, dass in Kur‹tash große Truppenkontingente bereit gestellt werden. Auch stellen viele einflussreiche Familien ihre Noch‹tis dem Q‹lon zur Verfügung. Die Zeit der Vernichtung des fehlgeleiteten Ordo Umbrarum wird in Kürze gekommen sein. Man stellt sicherlich schon Überlegungen an, wie es mit den Truppen des Imperators weitergehen soll.

01. August 657
Das Q‹lon hat in Sentarrak eine Einigung mit den Orks erzielt. Man hat die Blutsäuferin wohl überzeugt, mit den Truppen der Imperatrix zu kooperieren. Ich vermute, man wird die Orks wie gewöhnlich als Schlachtvieh verheizen und sie nach Nai‹Ti‹Sartesh schicken!

10. August 657
Heute konnte ich durch eine glückliche Fügung die Neuigkeit in Erfahrung bringen, dass einige große Erzlieferungen aus Korresh nicht in Arkanath angekommen sind. Die Warenkolonnen wurde aufgehalten und alle Begleittruppen des Q‹lon getötet. Vermutlich steckt der Ordo Umbrarum hinter dem Angriff. Geht den verfemten Verrätern wohl das Material für ihre Waffen aus? Ein weiteres Zeichen dafür, dass der Konflikt bald vorbei sein wird!

20. August 657
Gestern Nacht gab es einen großen Aufruhr in Arkanath. Man wollte geflügelte Schlangen über der Stadt gesehen haben, die einfach nur stumm ihre Kreis zogen. Was hat das zu bedeuten?

21. August 657
Man hat heute Morgen ein Mitglied der Priesterschaft - oder zumindest den oberen Teil seines Körpers - auf den Stufen des großen Tempels gefunden. Was bei Barghaan war passiert? Es gibt Stimmen, die das Ereignis mit dem Auftauchen der geflügelten Schlangen in Verbindung bringen. Die Priesterschaft dementiert diese Gerüchte auf das Schärfste.

01.September 657
Es gibt keine Neuigkeiten aus den aufständischen Provinzen. Der Ordo Umbrarum scheint sich mit den bisher eingenommenen Gebieten zu begnügen. Es gibt lediglich Berichte, dass ihre Stellungen weiter ausgebaut werden. Das Q‹lon hat seinerseits keine weiteren Vorstöße unternommen. Man könnte die Situation aktuell als Patt bezeichnen!

10. September 657
Heute gab es eine eindrucksvolle Demonstration der Schwarzen Flammen hinsichtlich der magischen Sicherung gegen Dämonenportale! Ich selbst konnte es nicht beobachten, aber ein befreundeter Priester erzählte mir, dass es auf dem Platz vor dem Haupttempel zu starken magischen Entladungen kam. Man konnte die Umrisse eines mächtigen Portals erkennen, aus denen sich bereits zwei Arme streckten. Jedoch war es dem Dämon nicht vergönnt, herauszutreten. Stattdessen wurden das Portal schlagartig verschlossen. Der Dämon konnte sich noch zurückziehen, seine Arme jedoch nicht. Die Priester haben die abgetrennten Gliedmaße entsorgt.

17. September 657
Berichte treffen ein aus Korresh. Scheinbar hat ein Kommandotrupp des Ordo Umbrarum versucht, eine Erzmine in Korresh zu besetzen. Die dort stationierten Truppen des Q‹lon konnte die Bedrohung jedoch ausmerzen.
Keine Gnade für die Verräter!

01. Oktober 657
Der Tag von Kahat‹irs Geburt jährt sich zum dritten Male. Eine Feier wurde ausgerichtet zu der alle wichtigen Persönlichkeiten Arkanaths eingeladen waren. Es war ein prunkvolles Fest und fast schien es, als gäbe es im Reich keine Probleme mehr!

10. Oktober 657
Meine Einschätzung hinsichtlich der Probleme im Reich waren wohl etwas vorschnell. Eigentlich dachte man, die Orks wären befriedet und man hätte diese Würmer wieder im Griff. Die Orks waren zusammen mit Truppen des Q‹lon an der Grenze zu Nai‹Ti‹Sartesh stationiert, um die Stellungen gegen den Ordo Umbrarum zu sichern. Nun sieht es so aus, als hätten die Orks beschlossen die Seiten zu wechseln. Die Lagerbesatzung des Q‹lon wurde sozusagen im Schlaf vernichtet. Von den Schwarzhäuten fehlt jede Spur. Man geht aber davon aus, dass sie sich nun auf der anderen Seite der Provinzgrenze aufhalten.

19. Oktober 657
Man hatte sich hinsichtlich der Orks geirrt: die Schwarzhäute sind wieder in Sentarrak gesichtet worden. An der Spitze der Orkrotte wurde erneut die Blutsäuferin ausgemacht. Welche Macht leitet wohl diese Geschöpfe, die sich auf einmal sehr diszipliniert geben und den Militärberatern Askahals Rätsel aufgeben?

22. Oktober 657
Die Orks haben auf Ihrem Rückmarsch ein Kontingent des Q‹lon Barghaans vernichtet, welches eilig zusammengezogen wurde um die Orkrotte auszumerzen. Ein Überlebender berichtete, dass das Gefecht sehr schnell vorbei gewesen sei und die Orks wie eine Naturgewalt über die Truppen des Q‹lons gekommen seien. Man hätte nicht den Hauch einer Chance gehabt. Der Überlebende schien jedoch nicht Herr seiner Gedanken zu sein, so dass man ihn schnell in die Hände der Priesterschaft übergab. Solch blasphemisches Gewäsch darf man nicht dulden.

23. Oktober 657
Nachtrag zu meinem gestrigen Bericht. Ein Bündnis zwischen den Orks und dem Ordo Umbrarum kann man ausschließen. Nachdem die Schwarzhäute die Soldaten des Q‹lons durch einen günstigen Umstand besiegt hatten, sind sie wohl noch auf eine Marschkolonne des Ordos gestoßen. Das Ergebnis lässt sich kurz fassen: die schwächlichen Verräter wurden vernichtet und die Orks sind weiter in das Kernland von Sentarrak gezogen.

25. Oktober 657
Einer meiner Spione schickt mir eigentümliche Kunde aus dem Kampfgebiet in Sentarrak. Sämtliche Leichen sind wie vom Erdboden verschluckt. Zwar konnte man noch die deutlichen Spuren der Kämpfe sehen, doch gibt es sonst nichts mehr dort. Dies trifft auf beide Schlachtfelder zu. Das die Orks die Toten verspeist haben, ist jedoch auszuschließen.

07. November 657
Der Winter hält Einzug im Reich und es sieht aus, als wären sämtliche Militäraktionen eingestellt. Es gibt lediglich Kunde davon, dass der Ordo Umbrarum Briefe an einige Offiziere der Armee sendet. Sie werden darin aufgefordert, sich dem Ordo anzuschließen und durch die wahre Stärke der Finsternis das Reich wieder zu alter Glorie zu führen. Selbstverständlich hat sich kein Offizier durch diesen lächerlichen Aufruf in Versuchung führen lassen.

09. November 657
Aus disziplinären Gründen wurden in den Garnisonen um Arkanath einige Hinrichtungen vollzogen. Dies ist von Zeit zu Zeit einfach notwendig.
Gepriesen sei die Düsternis dieser Jahreszeit!

14. November 657
Starke Schneefälle und äußerst niedrige Temperaturen! Die Priester rufen derzeit noch öfter zum Gottesdienst als gewöhnlich. Jedoch gibt es immer noch keine konkreteren Informationen zu den Praecones.
Preiset Barghaan und die Finsternis, auf dass die glorreichen Zeiten bald wiederkehren!

29. Dezember 657
Ein ereignisreiches Jahr geht dem Ende zu. Selten war meine Aufgabe als Chronist derart zeitfüllend. Der Winter ist weitgehend ruhig. Keine Berichte von Kämpfen oder Truppenbewegungen des Ordo Umbrarum. Man kann davon ausgehen, dass das Q‹lon dieses unschöne Problem nächstes Jahr aus der Welt schaffen wird.

Das Jahr 658 zu Ehren Barghaans

8.Januar im Jahre 658
Blasphemie! Möge Barghaans Zorn sie alle vom Angesicht seiner Schöpfung tilgen. In Sichtweite Arkanaths wurde der schrecklich zugerichtete Körper eines in das Gewand eines Praecon gekleideten Mannes entdeckt. Jemand muss den Körper in den finstersten Stunden der letzten Nacht dort platziert haben. Mit dieser Lüge versuchen sie wohl unsere Moral zu unterminieren. Auf Nachfrage bei der Priesterschaft wurde mir versichert, dass dies nur ein äusserst dilettantischer Versuch der Täuschung sei.

5.Februar im Jahre 658
Einer meiner Spione schickte mir heute eine Botschaft, die mich mit Sorge traf. Die Armee des Shto´Moro Kasstis ist verschwunden. Ein Verband von mindestens 400 Mann unter Waffen. Vor zwei Tagen baute das Heer ihr Lager in der Schlucht von Farni´trach auf. Mein Spion fand dort ihre Zelte und einen Teil ihrer Ausrüstung vor aber weder Anzeichen für einen Kampf noch ein Hinweis auf den Verbleib der Truppen. Unweit des Lagers wurden allerdings Überreste eines unlängst durchgeführten Rituals entdeckt.

14. Juni im Jahre 658
Ein Tempel im Süden Arkanaths wurde geschändet. Alle Priester wurden dahin geschlachtet. Ihre Leiber bis in die Unkenntlichkeit zerfetzt. In der rauchenden Ruine des Tempels fanden wir einen stammelnden Diener, der ständig die selben Worte wiederholte: „Dämonen sie töteten alle, Dämonen…sie raubten das Allerheiligste Herz…“. Wir ließen dem stammelnden Schwächling die Gnade eines schnellen Todes zuteil werden. Kaum zu glauben, dass sich die Dämonen nun auf die Priester des Herren werfen. Aber was noch beunruhigender ist, dass das Schwarze Herz geraubt wurde.

23. Juni im Jahre 658
Askahal lässt anordnen, dass das Q´lon Truppen aus Kur‹tash zum Schutz der Tempel verlegen soll. Diese Entscheidung scheint äußerst weise zu sein, denn nichts ist wichtiger als der reibungslose Ablauf der Gottesdienste zu Ruhm und Ehre unseres Herren. Auch eine Bedrohung durch die Diener Astafas wird Askahal nicht einschüchtern. Sie zeigt eine Stärke die das Volk an eine baldige Beendigung des Konfliktes glauben lässt. Schon bald wird das Reich wieder geeint sein.

8. Juli im Jahre 658
Heute ist mir etwas seltsames passiert, als ich heute den Barghaan Tempel aufsuchte, kam mir ein stark bewaffneter Trupp des Q´lon entgegen, sie trugen eine schwere Kiste mit den Zeichen des Herren in ihrer Mitte. Als ich sie erblickte fiel ich sofort auf die Knie, wohl wissend, dass diese Kiste sicherlich ein wertvolles Artefakt des Herren beinhalten musste. Als der Trupp abgezogen war suchte ich den obersten Priester auf. Als ich ihn zunächst nicht finden konnte suchte ich ihn im Allerheiligsten auf. Doch als ich gerade in den Raum treten wollte, stürmte er mir entgegen und schloss die Tür hinter sich. Ich frage mich, ob er vielleicht irgendetwas verstecken wollte und ob die Kiste ,die weggebracht wurde, etwas damit zu tun hatte.

12.Juli im Jahre 658
Ich wusste immer, dass mich mein Bekannter aus der Priesterschaft für meine Jahre lange Frömmigkeit belohnen würde. Er schenkte mir heute eine Flasche guten Weines, ein wahrhaft köstliches Geschenk in diesen Zeiten des Krieges. Ich offenbarte ihm auch, dass ich eine feste Vermutung habe was das Q´lon aus dem Tempel abtransportierte. Dies schien ihn zu freuen, er klopfte mit einem Lächeln auf die Flasche Wein und schickte mich von dannen. Der Wein schmeckt wunderbar übrigens. Zugegeben eine etwas lange Fußnote und nun zurück zu meiner Arbeit. Meine Vermutung über den Inhalt der Abtransporte verdichtet sich immer weiter. Etwas schockiert war ich schon, aber ich glaube zu wissen da

14. Juli im Jahre 658
Mein Name ist Balschur Ocalir, ich trete heute die Nachfolge von Dar Kra‹tar an, den Barghaan gestern zu sich gerufen hat. Es ist gut zu wissen, dass, nachdem dessen Vorgänger einen so schrecklichen Tod an einem Knochen im Hals ereilte, auch ein Chronist an einem natürlichen Tod, während seiner Arbeit einfach entschlafen kann. Ich werde meine Aufgaben mit einer größeren Fixierung auf die Tatsachen und ohne Spekulationen weiterführen.

16. Juli im Jahre 658
Es wurden erneut Berichte gesandt, dass die Transporte der Kisten überall im Reich angegriffen werden. Nicht immer sind verwertbare Hinweise auf die Angreifer zu finden. Und der Inhalt der Kisten ist immer noch unbestimmt. Dies wird sicher, zu seiner Zeit, von offizieller Stelle genauer aufgeklärt werden. Das Gros der Transporte wird natürlich beschützt und die Angreifer hingestreckt. Man ist sich sicher dass der Ordo Umbrarum und die Dämonen Astafas hinter den Angriffen stecken. Dämonen hatten ja bereits das GESCHWÄRZT

Das Jahr 659 zu Ehren Barghaans

17. Januar im Jahre 659
Es ist nun Gewissheit, dass die schwimmenden Städte die Küste verlassen haben. Unser Späher brachte die Kunde, dass die Ankerstätten der Städte aufgegeben wurden. Jeglicher Versuch der Kommunikation schlug bis jetzt fehl. Es ist noch unklar, ob jemand absichtlich die profane und arkane Kommunikation behindert. Genauso gut ist es möglich, dass die Städte im Moment einfach nicht gefunden werden wollen.

4. Februar im Jahre 659
In Sentarrak wird Charuth zum neuen Shto´Moro Tool´shar. Durch seinen Sieg über Jamrek und dem Verrat an seinem Vater, unterstehen ihm nun die größten Truppenverbände in der Provinz. Gerüchten zufolge strebt Charuth keine Zweckbündnisse an wie sein Vater, aber dennoch scheint er mächtige Verbündete zu haben.
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